B!Blog IDEEN Fairmittlung - QUER[ideen] für MEHR[erfolg]

16.1.2007

Gratis: Werkzeug für kreative Köpfe

Abgelegt unter: Gratis Download — dejan.n.p @ 10:41

FreeMind - MindMap

Für Neugründer, Kreativköpfe, Ideenfinder und all jene, die gerne an Projekten basteln.

Eine Mindmap (Wissenkarte) ist eine Methode zur Strukturierung, Kategorisierung und Hierarchisierung von Informationen. Das Verfahren wurde von Tony Buzan entwickelt und immer weiter verfeinert. Das Mindmapverfahren lässt sich auch als Instrument für ein Brainstorming gebrauchen. Für das Mindmapverfahren gibt es verschiedene Anleitungen. Die folgende Schritt-für-Schritt-Anleitung beschreibt die Grundzüge, wie sie sich in den meisten Anwendungen finden.

Grundregeln
1. Legen Sie ein leeres Blatt vor sich, schreiben Sie in Druckbuchstaben das Zentralwort in die Mitte des Blattes und umkreisen Sie das Wort.
2. Zeichnen Sie Linien (”Äste”), die vom Zentralwort ausgehen. Notieren Sie auf diesen Ästen zügig Ihre Einfälle zum Zentralwort.
3. Verwenden Sie für jeden Ast (und später für jeden Zweig) nur ein Wort!
4. Benutzen Sie nur Großbuchstaben in Druckschrift!
5. Erweitern Sie ihre Anfangs-Mindmap, indem sie den ursprünglichen Ästen weitere Zweige hinzufügen.

 

Erweiterte Regeln
Verwenden Sie statt eines Zentralwortes möglichst ein Zentralbild.
Schon eine Wolke ist mehr als ein einfacher Kreis. Weil eine Bild bekanntlich mehr sagt als 1000 Worte, kann ein Zentralbild zu Assoziationen führen, die bei der alleinigen Verwendung von Begriffen nicht möglich gewesen wären.

Verwenden Sie möglichst häufig Bilder und Symbole!
Auch in der Mindmap sollten Sie möglichst oft zu Bildern und Symbolen greifen. Diese können neben Ästen und Zweigen stehen oder sogar ein geschriebenes Wort ganz ersetzen. Variieren Sie die Größe der Schrift. Unterstreichen, rahmen, gestalten Sie die einzelnen Begriffe. Benutzen Sie verschiedene Farben und Stifte.

Bemühen Sie sich um Übersichtlichkeit!
Kreisen Sie z.B. einzelne Äste und ihre Zweige ein, um Zusammenhänge zu verdeutlichen!
Bemühen Sie sich um hierarchische Strukturen. Suchen Sie nach Ober- und Unterbegriffen. Nummerieren Sie Zweige und Äste durch.

Verstärken Sie die Hauptäste!
Alles ist erlaubt, was Wichtiges von weniger Wichtigem, Übergeordnetes von Untergeordnetem, Zusammengehörendes von Zutrennendem unterscheidet und solche Unterschiede sichtbar macht.

Arbeiten Sie mit (vorläufigen) Anfangs-Mindmaps und ausgearbeiteten Mindmaps!
Oft ergibt sich eine endgültige Struktur erst, wenn die Anfangs-Mindmap schon soweit entwickelt ist, dass sie nur noch schwer umzustellen ist. Fangen Sie dann einfach eine neue Mindmap an. Betrachten Sie die erste Mindmap immer als vorläufige Anfangs-Mindmap; das hilft, sich von dem ersten Entwurf zu lösen und eine Umgestaltung in Angriff zu nehmen.

Wort- und Bild-Mindmaps
Oft bleibt es - vor allem bei Anfängern - bei reinen Wort-Mindmaps, wie sie bei der Einführung der Grundregeln zu sehen sind. Reine Bild-Mindmaps dürften dagegen selbst bei routinierten Mindmappern selten sein.

Für TONY BUZAN gehört es allerdings zur hohen Kunst des Mindmappings, Wort und Bild in einer Mindmap zu integrieren: So wie die Krickelei beim Telefonieren kann das Zeichnen entspannen und über den visuellen Impuls zu neuen Assoziationen führen.

Gratis downloaden: http://sourceforge.net/project/downloading.php?groupname=freemind&filename=FreeMind-Windows-Installer-0_8_0.exe&use_mirror=puzzle

Keine Kommentare »

Noch keine Kommentare.

RSS-Feed für Kommentare zu diesem Beitrag. TrackBack-URL

Einen Kommentar hinterlassen

läuft stressfrei mit WordPress ( WordPress.de )