Archiv für den Tag: 19.2.2007

Gastronomie-Geschäftsideen

Salatkreationen nach Kundenwunsch

Nach Kundenwunsch zusammengestellte und frisch zubereitete Gourmet-Salate sind der neueste Renner in den USA. Ein Beispiel ist die Kette Tossed, die im Big Apple bereits mit vier Lokalen vertreten ist. Das Unternehmen will, so die Gründer, die Qualitätsansprüche guter Restaurants mit der Schnelligkeit von Fastfood-Betrieben verbinden und setzt so auf den Trend des “Quick Casual Dining”. Die Zutaten sind stets frisch, der Kunde stellt sich seinen Wunschsalat aus einer Vielzahl von Zutaten selbst zusammen. Als Basis dienen Eisbergsalat, Spinat, Kopfsalat und Romanosalat. Dafür zahlt der Kunde 3,95 Dollar. Dazu kann er aus über 70 Zugaben auswählen. Diese kosten zwischen 50 Cent (etwa Croutons) und 4,95 Dollar (frischer Räucherlachs). Über 20 Dressings erschweren die Wahl. Das Restaurant-Konzept Tossed wird in den USA per Franchise multipliziert.

Asiatische Nudelbar

Asiatisches Essen mit jungem Flair – das verspricht eine neue Generation von Asia-Restaurants. Vorreiter sind internationale Erfolgskonzepte wie die britische Restaurantkette Wagamama, die mittlerweile über mehr als 70 Restaurants verfügt. Auch in Deutschland fangen diese modernen Nudelrestaurants an, sich durchzusetzen: Beispiel für die Entwicklung ist das in Frankfurt beheimatete Restaurantkonzept “MoschMosch”. Spezialität des Hauses ist die asiatische Nudelspezialität Ramen. Vier MoschMosch-Restaurants gibt es bereits – in Frankfurt, Mainz und Düsseldorf.

Kartoffeln als gesunde Fastfood-Alternative

Eine Ofenkartoffel, in der Mitte aufgeschnitten und lecker gefüllt – fertig ist die türkische Spezialität, mit der Mr. Kumpir in Wetzlar seine Fastfood- Kunden begeistert. Gebacken wird die Kartoffel dazu in einem speziellen Kumpir-Ofen bei 300 Grad. Das weich gekochte Innere der Kartoffel wird bis zur äußeren Schale zerdrückt und anschließend mit Salz, Butter und Käse zu einem schmackhaften Püree vermischt. Diese klassische Variante des Kumpir hat der Gastro-Unternehmer Erdal Güldal, der bereits seit 20 Jahren Dönerläden in Deutschland betreibt und einrichtet, jetzt zu einer leckeren und gesunden Fastfood-Variante aufgepeppt: Er füllt die Kartoffeln anschließend mit Hühnerfleisch, Rinderhack, Thunfisch, Gemüse und Salat. Als Dressing stehen neben Ketchup und Majo auch selbst gerührte Saucen mit und ohne Knoblauch zur Auswahl. Der große Vorteil gegenüber Dönerläden liegt darin, dass Mr. Kumpir ein neues Produkt anbietet, das sich als gesünder und „europäischer“ verkaufen lässt. Nach den Gammelfleisch-Skandalen des letzten Jahres ist vielen Verbrauchern die Lust auf Döner zunächst einmal vergangen. Da kommt eine Variante des türkischen Fastfood wie Kumpir gerade zur rechten Zeit.

Via: Early to Rise Newsletter