Bezahlte Blog Beiträge + der erste Beitrag, den man bei Ebay ersteigern kann!
Das ist ja zurzeit ein sehr heikles Thema. Conceptbakery schreibt genauso darüber wie connectedmarketing und basic thinking. Ich als Querdenker und “Neublogger” sehe das ganze vielleicht ein bisschen anders. Aus diesem Grund habe ich eine EINMALIGE Aktion gestartet.
Ok wenn man über eine Firma schreibt, die dafür bezahlt hat, es aber nicht öffentlich dazuschreibt, daß es sich um einen Werbe-Beitrag handelt, finde ich es auch nicht in Ordnung.
Wenn man aber schreibt, daß es sich um einen bezahlten Beitrag handelt, dann finde ich das schon in Ordnung. Oder wenn man über ein Unternehmen/Dienstleistung/Idee berichtet, um im Nachhinein dafür etwas bekommt (Geld/Geschenk). Was wäre daran falsch, wenn ich wirklich dazu stehe?
Ich mache mir wahrscheinlich nicht viele Freunde damit, trotzdem habe ich mal den Versuch gewagt um festzustellen, wie bereit Firmen sind dafür zu bezahlen, damit deren Dienstleistung/Produkt in einem Blog veröffentlicht wird.
Ich habe bei Ebay eine Auktion auf einen Beitrag gestartet, wo die Firmen offiziell mitbieten können. Natürlich wird dieser Beitrag dann “gekennzeichnet”
Nun bin ich kein ein A-Blogger, trotzdem lesen diesen Blog regelmäßig einige Leute. Und obwohl ich dachte, daß niemand bereit wäre für einen Blog Beitrag mitzubieten, gibt es bereits einen Bieter, und das aktuelle Gebot liegt nun bei 10€.
Jetzt könnten wir sogar Wetten abschließen, ob sich noch jemand trauen wird mitzubieten.
PS: Diese “Spaß” A(u)ktion ist eine einmalige Geschichte!
Hallo Dejan,
solange die Beiträge klar als Werbung gekennzeichnet sind sehe ich das auch weniger problematisch. Schließlich wird auch niemand kritisiert, weil er Google Adwords oder bezahlte Banner in seinen Blog einbindet. Das gleiche sollte also auch für bezahlte Blogbeiträge gelten (die dann aber auch als solche gekennzeichnet sind). Wobei man sich als Blogbetreiber dabei natürlich schon die Frage stellen sollte, ob und wenn ja wie viel Werbung man seinen Lesern “zumuten möchte”. Wobei das nicht nur für Blogs, sondern eigentlich jedes Medium gilt.
Kritisch wird es allerdings dann, wenn es sich (wie eben immer noch all zu oft praktiziert) um “versteckte bezahlte Werbung” handelt. Und genau das ist es, was wir in unserem Beitrag “angeprangert” haben bzw. warum wir Unternehmen und Blogger ein wenig zum Nachdenken anregen wollten.
Ach ja… Und Deine Idee mit der eBay Auktion finde ich daher auch nicht verwerflich… Ganz im Gegenteil… Super Idee bzw. Experiment! Bin schon mal gespannt, was dabei herauskommt.
Kommentar von Felix — 11.4.2007 @ 13:11
ich finde die idee grossartig - bin wirklich gespannt, wie das ankommt! das gab’s glaub ich in der form noch gar nicht….
Kommentar von Julie — 11.4.2007 @ 15:35