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Juli 2009
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Archive für Juli 2009

TV Werbung in Österreich - um wenige Euro

Gerade komme ich von einem TV-Dreh für ein Unternehmen, das in Österreich Heimpflegehilfe anbietet. Also Rund um die Uhr Betreuung für Kranke in der eigenen Wohnung.

Wir haben einen Infospot für das Internet gedreht (ca. 4 - 5 Minuten) und auch gleich einen Spot für das TV gemacht. Kosten gesamt - unter 3000,-

Fragen Sie mal bei Ihrer Werbeagentur nach, was ein Imagefilmchen kostet - ich denke da hören Sie Zahlen zwischen 15.000 und 50.000,- Euro.

Aber jetzt kommt das Beste: Sie müssen einen Spot ja auch an möglichst viele Personen bringen, damit er Wirkung und damit Umsatz erzielt. Und da kommt als Massenmedium eigentlich nur TV in Frage. Und die Kosten für die Schaltung eines TV-Spots von 20 sec Länge, liegen in Österreich für die Sender Kabel 1, Sat 1, Pro 7, RTL, etc. zwischen  20,- (ja, Sie lesen richtig) und 250,- Euro. Sekundenpreise von 0,50 Euro sind keine Seltenheit - für Sekundenpreise von 2 - 9 Euro sind wir schon fast mit einem Spot im Hauptabendprogramm von RTL. Das macht es vor allem für deutsche Anbieter interessant, Österreich als Testgebiet für Spots oder Kampagnen auszuwählen. Natürlich macht ein TV-Kampagne nur dann Sinn, wenn man auch landesweit liefern bzw. anbieten kann. Aber gerade für Anbieter im Internet ist diese Möglichkeit noch viel zu wenig angedacht worden. Egal ob für Vertreiber von Dienstleistungen oder Produkten, die über Internet vertrieben werden. Ich denke, der Grund ist einfach, weil nur sehr wenige Menschen von dieser Möglichkeit wissen. Also nochmal - JA, TV-Werbung ist finanzierbar. Und das nicht nur in kleinen obskuren Lokal-TV-Sendern mit wenigen Hundert oder Tausend Zuschauern - sondern im gesamten Bundesgebiet. Man muss nur wissen - wie es geht.

Der Werbetherapeut steht mit Rat, Tat, Team und Drehbuch zur Seite!

 www.werbetherapeut.com 

Jetzt gehts um die Wurst

Und noch eine lukullische Idee für alle die Lebensmittel vertreiben und nach Ideen suchen.

Ein Beitrag, den ich in der Sendung Galileo, eine der meist gesehenen Sendungen auf PRO7 gesehen habe, einen Beitrag über einen Fleischhauer (Metzger) der mit einer Innovation seine Möglichkeiten enorm erweitert hat. Er hat Blutwurst hergestellt und sehr originell in einer Dose ein „Blutwurstbrot“ angeboten: Rundherum in der Dose war ein Rand mit Brot und mittendrin in diesem Brot war die Blutwurst, also ein Blutwurstbrot in der Dose.

http://www.dosenbrote.de


Wunderbar. Das war ein fünfminütiger Bericht über diese Fleischerei – ein kleiner mittelständischer Betrieb. Und ich gehe davon aus, dass nach diesem Bericht hunderte von Leuten angerufen haben und nach diesem Blutwurstbrot gefragt haben, und dass die Homepage viele Besucher verzeichnet hat. Und zwar obwohl Blutwurst sicher nicht jedermanns Sache ist, das darf man auch nicht vergessen. Aber es ist eine Besonderheit, ungewöhnlich, noch dazu in einer Dose, also sicher einige Wochen haltbar, daher kann man es auch wunderbar versenden. Der Punkt ist: Wenn das noch dazu ein Ort ist mit ein wenig Tourismus, dann ist das eine perfekte Sache. Es ist eine ungewöhnliche Sache, weil es so etwas normalerweise nicht gibt, und es kann auch über das eigene Geschäft hinaus funktionieren, wenn ich die lokalen Hotels und die lokale Gastronomie anspreche und frage, ob sie das ihren Gästen nicht auch anbieten wollen als Mitbringsel. Das wäre die weiterführende Idee: Nicht nur im eigenen Geschäftsbereich anbieten, sondern ruhig einen Schritt nach außen machen und an das lokale Fremdenverkehrszentrum, Schloss, Burg, je nachdem, herantreten und fragen: Wollt ihr das nicht als Souvenir anbieten? Das heißt, man könnte weit über die eigenen engen Möglichkeiten hinausgehen.

Wenn ich im Fernsehen bin, wenn ich überregionale Presse bekomme, macht das ganze nur dann Sinn, wenn ich das Ding auch versenden kann. Daher ist es auch wichtig, eine Homepage zu haben. Daher ist es auch wichtig zu überlegen: Wie kann ich mein Produkt auch nach Österreich, nach Bayern, nach Berlin usw. versenden?

Gruß:

Euer www.werbetherapeut.com 

Denke global - agiere lokal

Egal ob sich Ihr Unternehmen in einer kleinen oder großen Stadt befindet: Wenn Sie eine Sache im lokalen Bereich machen, dann gehen Sie bitte nicht davon aus, dass eine nationale Zeitung darüber berichtet. Wenn Sie zum Beispiel in Nürnberg eine Aktion machen, dann können Sie nicht davon ausgehen, dass die Bild am Sonntag über diese Aktion berichten wird. Aber: Die Bild Lokalredaktion wird möglicherweise darüber berichten. Also nicht enttäuscht sein, wenn über Ihre kleine Aktion nicht im erhofften Umfang berichtet wird.

Es ist ja gerade Tropensommer - und da gibt es an jeder Ecke Eissalons. Eissalons wie Sand am Meer. In Wien, in München, überall gibt es hunderte von Eissalons – doch keiner bietet etwas außerhalb der Norm. Deshalb habe ich im letzten Jahr dem Eissalon Ponticello in Wien vorgeschlagen, XXL-Eisbecher anzubieten. Zu Saisonbeginn hatten wir etwas ganz besonders geplant. Den größten Eisbecher der Welt. Was soll ich sagen, nicht nur die lokalen Medien haben darüber berichtet, auch VOX-TV mit einem Aufnahmeteam ist in den Eissalon in Wien gekommen und hat einen TV-Bericht darüber gemacht. 8 Minuten TV im gesamten deutschsprachigen Raum - nicht schlecht für einen Eissalon in Wien . iDie XXL-Eis-Idee hat in der Presse toll funktioniert und ich bin überzeugt, dass es auch bei den Konsumenten funktionieren wird.

Im Fall des Wiener Eissalons darf man zum Beispiel nicht enttäuscht sein, wenn nicht in ganz Österreich darüber berichtet wird - außer ich denke global und GROSS und mache eben den größten Eisbecher der Welt. Denken Sie dabei auch immer saisonal. Ein Eisbecher im Dezember wird kein TV-Team interessieren - aber für den größten Weihnachtsmann kommen sie von weit her. Oder gerade habe ich im TV einen langen Bericht aus Berlin über das  größte Feuerwerk von Deutschland gesehen. Da hat man immer eine Chance in die nationale oder sogar internationale Presse zu kommen. Das ist der Unterschied.

Lokal denken, wenn Sie lokale Aktionen machen, und auf jeden Fall die lokalen Redaktionen davon informieren – das wird immer wieder vergessen. Häufig wird bei Medienarbeit nur an die großen Zeitungen und Medien gedacht, für lokale Aktionen ist es aber viel wichtiger, die lokalen Redaktionen und Medien zu informieren, die Lokalblätter, Gratisblätter, Werbeblätter, die es in jeder Region zuhauf gibt. Es ist wichtig, diese Leute zu informieren, denn diese Medien berichten über die lokalen Ereignisse.

Aus einer Idee wird eine große Werbeschiene.

http://www.youtube.com/watch?v=KNgv7ElVdII&feature=related

Und das alles geht auch LOW BUDGET!

Das genannte Beispiel vom Eissalon beweist, dass es auch mit wenig Budget funktioniert, ich glaube, das Werbebudget war damals nur  2000 oder 3000 Euro, also minimal. Es hat so gut funktioniert, dass der Eissalon in sechs regionalen Zeitungen in Wien und in drei überregionalen Zeitungen in Österreich vertreten war, Radiosender haben über uns berichtet. Obwohl es saukalt war und in Strömen geregnet hat war am Tag der Eröffnung der Laden voll, der Laden hat gebrummt.

Ideen sind der Motor - Sie müssen diese Ideen nur zum Laufen bringen.

Sexy - Schoko - Guerilla Marketing

Trendhunter stellt 133 Guerilla Marketing Kampagnen vor.  Hier eine sexy Kampagne. Obwohl es aus der Ferne ziemlich abschreckend aussieht. Paar weitere gute Ideen werden wir hier noch vorstellen.

schokolade-guerilla-marketing.jpeg

schoko-guerilla-1.jpeg schoko-guerilla-2.jpeg

Via +Via

Zahl doch was du willst - eine Lösung in der Krise?

Der Artikel in der Sonnstags Presse lies mich an diesem Wochenende aufhorchen.

In einigen Lokalen ist “Pay what you want” längst ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Im Tiroler Längenfeld ist das keine Floskel, sondern – zumindest kurzfristig – ein Auftrag. Rechnungen gibt es nicht, bezahlt wird, was einem das Essen, die Nacht im Hotel oder der Rafting-Ausflug wert ist. Damit konnte sich das kleine Dorf weit über die Landesgrenzen einen Namen machen. Buchungen kommen sogar aus Japan vielen anderen Staaten dieser Welt. Mit dem Werbegag haben schon zahlreiche Lokale von Singapur über Berlin bis Washington versucht, zum Start Kunden zu locken. Und viele sind dabei geblieben. „Der Wiener Deewan“ zum Beispiel, ein persisches Lokal, lässt seine Kunden die Rechnungen seit 2005 selbst schreiben – mit Erfolg. Einige Wiener Lokale, vom „Braugasthaus“ in der Vorstadt bis zum Innenstadtrestaurant machen das mittlerweile nach. Nur die Getränke haben Fixpreise. Das wäre wohl doch zu riskant. „Zahl, was du willst“ funktioniert nur mit Gesichtskontrolle: Je mehr Kontakt Kunde und Personal haben, umso mehr wird bezahlt. Im Restaurant wurde so zum Beispiel mehr eingenommen als im Kino. „Fairness und Loyalität spielen eine große Rolle“, wenn man nur so viel bezahlt, wie man will, so die Wissenschaftler. Aber auch das verfügbare Einkommen: Je mehr Geld, umso großzügiger gehe man damit um.

Vertrauenssache. Außerdem fühlen sich die Kunden wohl, wenn man ihnen vertraut und die Kontrolle über den Preis überlässt, sie kommen gerne und öfter wieder. Aber das Modell würde nur bei eher billigen Produkten funktionieren, bei teuren könnte die Freude, viel gespart zu haben, größer sein als das Gefühl, ein fairer Kunde zu sein.

DER WERBETHERAPEUT MEINT DAZU: 

Tolle Idee, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Alles ist gut, wenn es nur nicht normal und brav ist und mich in die Medien bringt. Es muss sich nur auch langfristig rechnen. Logisch - denn Business ist keine Einbahnstraße. Leistung gehört entlohnt.

AUFGEPASST: MEINE ERFOLGS-VARIANTE!

Ich wäre nicht der kreative Spinner www.kreativerspinner.com, wenn ich nicht selbst eine Idee beisteuern würde. Ich möchte daher diese Idee auch für hochpreisige Dienstleistungen erweitern und habe mir dazu eine Werbetherapeuten-Variante ausgedacht. Und daher werde auch ich ab sofort mal eine Versuch in diese Richtung starten - für Betriebe die NEU auf den Markt kommen oder sich komplett reorganisieren oder modernisieren wollen! Egal ob in D, Ö, oder CH. Dieses Angebot mache ich allen Lesern dieses Ideen Blogs.

Meine Idee: KEINE FIXE HONORNIERUNG MEINER LEISTUNG - ALLES NUR AUF REINE ERFOLGSBETEILIGUNG!

Ich begleite den Start-Up im ersten und zweiten Jahr in den Bereichen, Marketing, Werbung und PR und verrechne nur eine Erfolgsprovision vom tatsächlich erzielten Umsatz.

Das motiviert mich und bringt auch Kontinuität und Ideenpower in den Werbeauftritt des Start-UP.

Wer es nicht glauben will -CALL ME or MAIL ME!!!!

Da fällt mir ein - wer bei dieser ZAHL WAS DU WILLST AKTION oder NUR BEI ERFOLG mitmachen will und eigene Angebot zu bieten hat - meldet sich bei mir: werbetherapeut@chello.at  Vielleicht lässt sich ja ein komplett neues Geschäftsmodell aus demBoden stampfen.

Twittern bringt nichts - sagt 15jähriger Medienanalyst

Ein 15-jähriger Praktikant der Investmentbank Morgan Stanley wollte eigentlich nur einen kurzen Bericht über die Mediennutzung von Jugendlichen verfassen und heraus kam - laut Fachmeinung - ein Sensationswerk. Dem Nachwuchsanalysten zufolge ist etwa das noch weitgehend fehlende Geschäftsmodell des Online-Kurznachrichten-Dienstes Twitter zum Scheitern verurteilt. Zwar würden die Konsumenten von morgen immer mehr Medien nutzen als bislang. Die Bereitschaft, dafür zu bezahlen, nehme hingegen ab. Twitter per Mobiltelefon zu nutzen sei zu teuer und die User würden erkennen, dass ihre Profile weitgehend unbeachtet blieben. Dies führe sie zu der Erkenntnis, dass ihre “Tweets” sinnlos sind. “Teenager nutzen Twitter nicht”, schreibt Robson. Tatsächlich hat die noch relativ junge Plattform bereits mit einem Nutzerschwund zu kämpfen.

Werbung nervt die User nach den Erkenntnissen des Teenagers auch online, das herkömmliche Fernsehen stoße zunehmend auf Ablehnung und werbefreies Musikhören im Internet erhalte gegenüber dem traditionellen Radio den Vorzug. Geld geben die jungen Verbraucher vorzugsweise für Kino- und Konzertbesuche wie auch Spielkonsolen aus, deren Möglichkeiten zur Online-Kommunikation attraktiver seien als das Telefon. Für die nur allzu umfangreiche Berichterstattung von Printmedien mit seitenweise Informationen bleibe außerdem zu wenig Zeit. Teenager würden nicht regelmäßig Zeitung lesen, sondern Zusammenfassungen im Internet oder im Fernsehen bevorzugen. Die Erkenntnisse haben bei Banken und in der Medienbranche für Aufsehen gesorgt. Anhand der Erhebung von Teenager-Meinungen haben Finanzinstitute schon mehrfach versucht, künftige Trends frühzeitig zu erkennen.

Der Werbetherapeut meint dazu:

Das “klassische Werbung” nicht mehr das bringt, was die Medien- und Anzeigenberater fabulieren, ist schon seit Jahren zu sehen. Das Medien ohne Werbung authentischer drüber kommen als mit Werbung ist auch klar.

Das einzige was immer funktioniert - Problemlösungen und VORTEILE bieten.

Auf Teufel komm raus! Das funktioniert noch in 100 Jahren - egal in welchem Medium!

http://pressetext.at/news/090713016/sensationsbericht-teenager-fuehrt-analysten-vor/

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