Archive for Juli 13th, 2009

Zahl doch was du willst - eine Lösung in der Krise?

Montag, Juli 13th, 2009

Der Artikel in der Sonnstags Presse lies mich an diesem Wochenende aufhorchen.

In einigen Lokalen ist “Pay what you want” längst ein erfolgreiches Geschäftsmodell. Im Tiroler Längenfeld ist das keine Floskel, sondern – zumindest kurzfristig – ein Auftrag. Rechnungen gibt es nicht, bezahlt wird, was einem das Essen, die Nacht im Hotel oder der Rafting-Ausflug wert ist. Damit konnte sich das kleine Dorf weit über die Landesgrenzen einen Namen machen. Buchungen kommen sogar aus Japan vielen anderen Staaten dieser Welt. Mit dem Werbegag haben schon zahlreiche Lokale von Singapur über Berlin bis Washington versucht, zum Start Kunden zu locken. Und viele sind dabei geblieben. „Der Wiener Deewan“ zum Beispiel, ein persisches Lokal, lässt seine Kunden die Rechnungen seit 2005 selbst schreiben – mit Erfolg. Einige Wiener Lokale, vom „Braugasthaus“ in der Vorstadt bis zum Innenstadtrestaurant machen das mittlerweile nach. Nur die Getränke haben Fixpreise. Das wäre wohl doch zu riskant. „Zahl, was du willst“ funktioniert nur mit Gesichtskontrolle: Je mehr Kontakt Kunde und Personal haben, umso mehr wird bezahlt. Im Restaurant wurde so zum Beispiel mehr eingenommen als im Kino. „Fairness und Loyalität spielen eine große Rolle“, wenn man nur so viel bezahlt, wie man will, so die Wissenschaftler. Aber auch das verfügbare Einkommen: Je mehr Geld, umso großzügiger gehe man damit um.

Vertrauenssache. Außerdem fühlen sich die Kunden wohl, wenn man ihnen vertraut und die Kontrolle über den Preis überlässt, sie kommen gerne und öfter wieder. Aber das Modell würde nur bei eher billigen Produkten funktionieren, bei teuren könnte die Freude, viel gespart zu haben, größer sein als das Gefühl, ein fairer Kunde zu sein.

DER WERBETHERAPEUT MEINT DAZU: 

Tolle Idee, um sich gegen die Konkurrenz zu behaupten. Alles ist gut, wenn es nur nicht normal und brav ist und mich in die Medien bringt. Es muss sich nur auch langfristig rechnen. Logisch - denn Business ist keine Einbahnstraße. Leistung gehört entlohnt.

AUFGEPASST: MEINE ERFOLGS-VARIANTE!

Ich wäre nicht der kreative Spinner www.kreativerspinner.com, wenn ich nicht selbst eine Idee beisteuern würde. Ich möchte daher diese Idee auch für hochpreisige Dienstleistungen erweitern und habe mir dazu eine Werbetherapeuten-Variante ausgedacht. Und daher werde auch ich ab sofort mal eine Versuch in diese Richtung starten - für Betriebe die NEU auf den Markt kommen oder sich komplett reorganisieren oder modernisieren wollen! Egal ob in D, Ö, oder CH. Dieses Angebot mache ich allen Lesern dieses Ideen Blogs.

Meine Idee: KEINE FIXE HONORNIERUNG MEINER LEISTUNG - ALLES NUR AUF REINE ERFOLGSBETEILIGUNG!

Ich begleite den Start-Up im ersten und zweiten Jahr in den Bereichen, Marketing, Werbung und PR und verrechne nur eine Erfolgsprovision vom tatsächlich erzielten Umsatz.

Das motiviert mich und bringt auch Kontinuität und Ideenpower in den Werbeauftritt des Start-UP.

Wer es nicht glauben will -CALL ME or MAIL ME!!!!

Da fällt mir ein - wer bei dieser ZAHL WAS DU WILLST AKTION oder NUR BEI ERFOLG mitmachen will und eigene Angebot zu bieten hat - meldet sich bei mir: werbetherapeut@chello.at  Vielleicht lässt sich ja ein komplett neues Geschäftsmodell aus demBoden stampfen.

Twittern bringt nichts - sagt 15jähriger Medienanalyst

Montag, Juli 13th, 2009

Ein 15-jähriger Praktikant der Investmentbank Morgan Stanley wollte eigentlich nur einen kurzen Bericht über die Mediennutzung von Jugendlichen verfassen und heraus kam - laut Fachmeinung - ein Sensationswerk. Dem Nachwuchsanalysten zufolge ist etwa das noch weitgehend fehlende Geschäftsmodell des Online-Kurznachrichten-Dienstes Twitter zum Scheitern verurteilt. Zwar würden die Konsumenten von morgen immer mehr Medien nutzen als bislang. Die Bereitschaft, dafür zu bezahlen, nehme hingegen ab. Twitter per Mobiltelefon zu nutzen sei zu teuer und die User würden erkennen, dass ihre Profile weitgehend unbeachtet blieben. Dies führe sie zu der Erkenntnis, dass ihre “Tweets” sinnlos sind. “Teenager nutzen Twitter nicht”, schreibt Robson. Tatsächlich hat die noch relativ junge Plattform bereits mit einem Nutzerschwund zu kämpfen.

Werbung nervt die User nach den Erkenntnissen des Teenagers auch online, das herkömmliche Fernsehen stoße zunehmend auf Ablehnung und werbefreies Musikhören im Internet erhalte gegenüber dem traditionellen Radio den Vorzug. Geld geben die jungen Verbraucher vorzugsweise für Kino- und Konzertbesuche wie auch Spielkonsolen aus, deren Möglichkeiten zur Online-Kommunikation attraktiver seien als das Telefon. Für die nur allzu umfangreiche Berichterstattung von Printmedien mit seitenweise Informationen bleibe außerdem zu wenig Zeit. Teenager würden nicht regelmäßig Zeitung lesen, sondern Zusammenfassungen im Internet oder im Fernsehen bevorzugen. Die Erkenntnisse haben bei Banken und in der Medienbranche für Aufsehen gesorgt. Anhand der Erhebung von Teenager-Meinungen haben Finanzinstitute schon mehrfach versucht, künftige Trends frühzeitig zu erkennen.

Der Werbetherapeut meint dazu:

Das “klassische Werbung” nicht mehr das bringt, was die Medien- und Anzeigenberater fabulieren, ist schon seit Jahren zu sehen. Das Medien ohne Werbung authentischer drüber kommen als mit Werbung ist auch klar.

Das einzige was immer funktioniert - Problemlösungen und VORTEILE bieten.

Auf Teufel komm raus! Das funktioniert noch in 100 Jahren - egal in welchem Medium!

http://pressetext.at/news/090713016/sensationsbericht-teenager-fuehrt-analysten-vor/