Infos

Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Allgemein.

März 2010
M D M D F S S
« Feb    
1234567
891011121314
15161718192021
22232425262728
293031  

Archiv der Kategorie Allgemein

Sich für seine Kunden zum Deppen machen…

Dieser kurze Beitrag soll ein Mutmacher sein.

Ein Mutmacher für all jene, die sich immer noch denken, man müsste als Unternehmer oder in der seriösen Geschäftswelt, brav und nett und angepasst sein.

Falsch - genau das Gegenteil bringt einen ans Ziel. Ducken macht Unter”linge” aus aber keine Unter”nehmer”.

Einer der reichsten Männer der Welt Waren Buffet - zeigt uns wieder mal wie es geht. Nicht durch eine neue Transaktion - nicht durch sein eloquentes Auftreten,  nicht durch Charityaktionen.Diesmal durch eine Imageaktion, in der er sich selbst gänzlich durch den Kakao zieht. In einem Firmenvideo singt er - verkleidet als Axel Rose höchstpersönlich einen Song und macht sich scheinbar zum Deppen.  Aber genau das unterscheidet gestandene Unternehmer von aalglatten Managern.

Unternehmer sind eigenverantwortlich und müssen sich vor niemandem rechtfertigen. Unternehmer sind manchmal in ihren Entscheidungen sprunghaft, launisch und oft ganz und gar eigenartig. Aber es sind Ihre Entscheidungen - mit Ihrem Geld - auf Ihre Verantwortung - zu 100%!

Ein Manager (und das sieht man ja in der Krise in der wir gerade und noch für längere Zeit stecken) kann sich jederzeit auf andere herausreden. Er wechselt den Job - und schon ist der Scherbenhaufen den er angerichtet hat - nur mehr Schnee von gestern.

Ein Unternehmer (und vor allem Kleinunternehmer) gehen mit ihren Entscheidungen sang und klanglos unter - ohne Sicherungsnetz und doppelten Boden. Es sind aber auch die Unternehmer die immer auch die wilderen Typen sind, die kompromissloseren. Egal ob Richard Branson, Swatch Gründer Hayek oder wer auch immer.

Diese Menschen - entschuldigen Sie den Ausdruck - Scheißen sich überhaupt nicht um die Meinung der Masse, denn Sie wissen - die Masse ist dumm und die Masse ist nicht der einzelne Kunde. Der einzelne Kunde findet solche Aktionen wie von Buffet - cool. Wer den Kunden hinterher rennt und versucht ihnen alles recht zu machen, macht schlussendlich niemandem etwas Recht. Ich bemerke es immer wieder, wenn Kunden ein von mir gestaltetes Logo oder einen Flyer oder das neue Homepagelayout in der Familie und im Bekanntenkreis herumzeigen. Der Kunde ist absolut begeistert und dann mäkeln alle an jedem Detail herum und der Kunde ist ganz und gar verunsichert. ER kommt dann und will das ich Dinge ändere. Ich bin mittlerweile soweit, das ich ohne mit der Wimper zu zucken sage - NEIN, das müssen wir lassen! Und zwar dann, wenn ich der Meinung bin, aus einem guten Design aus einem coolen, frechen Logo, wird etwas braves, banales. Etwas, womit man keine Low-Budget Werbung mehr machen kann. Und Low Budget Werbung verlangt nach ungewöhnlicheren Lösungen, sonst bringt es niemandem etwas. Und siehe da, wenige Tage später - die Wogen haben sich geglättet sind die meisten Kunden froh - das Sie nicht das gemacht haben, was Mama und Papa und Onkel und die besten Kumpel für gut befunden haben.

Und genau darum ist das Video auch bereits ein Renner im Web und bei den Medien. Weil es witzig ist, weil es zu Diskussionen anregt (darf man denn das als seriöser Investmentbanker) und weil es ein Unternehmer gemacht hat der sich von niemandem drein reden lässt. Und weil er sich hier für seine Kunden scheinbar zum Deppen macht, sich aber genau dadurch extrem sympathisch darstellt - für seine Kunden!

Er hat es also wieder geschafft der alte Fuchs. Ein relativ günstiges Video produzieren und damit ein vielfaches an Werbewert durch gratis PR-Verbreitung generieren.

Gratulation!

Hier der Link zum Video:  Waren Buffet als Rocker

Mutige Unternehmer braucht das Land!

Euer Werbetherapeut

NO BUDGET - 2. Teil

Und wie ich es versprochen habe, geht es heute weiter mit den letzten 5 Erkenntnissen und Weisheiten über das NO-Budget Marketing.

Ich komme gerade aus Graz - von einem Unternehmen, das Software für Ärztepraxen vertreibt. Auch hier habe ich NO-Budget Ideen platzieren können. Selbstverständlich e-books - aber ich habe auch gleich ein Video vom Firmenchef gemacht, in dem er sein eigenes Unternehmen vorstellt. Für eine Eigenpräsentation auf der Homepage. Kosten dafür: 10 Minuten Zeit und 0,- Euro Budget.

 

Jetzt aber gleich weiter mit den Weisheiten des NO-Budget Marketing:

 

3.) Das UNGEWÖHNLICHE im NO-Budget Marketing ist ihr Umsatzturbo

 

Normal ist out – wir (die Konsumenten) haben alles!

Damit locken Sie niemanden mehr in ihren Laden. Wir alle wollen aber - das Einzigartige.

 

Versuchen Sie, sich möglichst ungewöhnliche Ideen in Verbindung mit Ihrem Business zu überlegen.  Was könnten Sie anstellen um aufzufallen. (Produkte, Events, Schaufenstergestaltung, Weltrekorde, Aktionen,…)

Meine „ungewöhnlichen“ Ideen:

 

 

………………………………………………………………………………………………..

 

 

4.) Die Presse und das Internet verbreiten GRATIS Ihre NO-Budget Marketing Ideen

 

Aber „nur“, wenn die Ideen es auch wert sind publiziert zu werden. 08/15 interessiert keinen. Sogenanntes Viral-Marketing funktioniert durch weiterversand von interessanten Infos und Links durch die Nutzer. Und wenn sogar die Presse auf Sie aufmerksam wird, dann erhalten Sie ohne jegliches Werbebudget Zugang zu Tausenden oder sogar Millionen potentieller Konsumenten. Lassen Sie sich daher etwas einfallen.

 

5.) Die “virtuelle Welt” ist die ideale Umgebung für Ihr NO-Budget Marketing

Bedenken Sie, dass Sie über das Internet die ganze Welt als Kunden gewinnen könnten. Könnten, denn natürlich müssen Sie auch im Internet die richtigen Hebel in Bewegung setzten. Aber erstmals in der Geschichte der Kommunikation, hat jeder ein Instrument zur Verfügung, das mit denkbar minimalen Kosten Millionen potentielle Kunden erreicht. Bedenken sie, dass ein Werbebrief an 1000 Empfänger ein Budget von ca. € 1000,- bis € 5000,- Euro verschlingt (inkl. Porto und Druck). Ein Werbe-Mailing an die gleiche Anzahl von Empfängern kostet jedoch nur wenige Cent!!! Sie über Möglichkeiten im Internet Gedanken zu machen gehört gerade zur Pflicht eines jeden NO-Budget Marketeers.

 

 

 Aufgabe:

Was könnten Sie in der virtuellen Welt anstellen, um zu neuen Kunden zu kommen. Wie wäre es mit einem Webshop oder mit einem ebay Verkauf ihrer Waren.

 

 

Meine „virtuellen“ Ideen:

 

 

………………………………………………………………………………………………..

 

 

6.) Ihr NO-Budget Marketing braucht Input von außen

 

Egal wie Sie es anstellen - mehrmals pro Jahr sollten Sie Ihre Gedanken auf die Reise schicken. Egal, ob Sie Fachbücher oder Fachzeitungen über Werbung und Marketing lesen, oder ein Seminar zum Thema besuchen. Oder wenn Sie sich jeden Monat nur für einige Stunden einschließen und über neue Aktionen oder Werbeideen nachdenken. Sie dürfen nicht stehen bleiben. Lesen Sie einen Ideenblog wie z.B.: www.ideen.fairmittlung.biz und lassen sie sich inspirieren. Wer es auch die harte Tour will, der bucht ein Tagesbrainstorming – einmal im Jahr oder ein monatliches Speed-Coaching per Telefonat mit dem Werbetherapeuten! Das bringt Sie in jedem Fall auf neue Ideen – dafür garantiere ich. Und wenn sie kein Budget dafür haben, schauen Sie einfach hin und wieder in meine GRATIS Downloadseite auf www.werbetherapeut.com, da findet sich immer eine Menge Ideenmaterial – das Sie getrost für ihr eigenes Business verwenden können.   

 

 

 

7.) Es gibt keinen Stillstand im NO-Budget Marketing

Tja, auf die faule Haut legen geht leider gar nicht. Das können Sie sich abschminken. Bleiben Sie nicht stehen, was heute funktioniert, kann morgen schon wieder ein alter Hut sein. Vor 20 Jahren, war noch vieles anders. Heute ist die Welt so schnell geworden, das man nicht mehr sagen kann, was nächstes Jahr passieren wird. Das macht es schwierig, aber auch höchst spannend und interessant. Denn die Karten werden jedes Jahr aufs Neue gemischt. Und das betrifft alle. Großbetriebe und Kleinbetriebe! Oder hätten Sie sich träumen lassen, das ein Unternehmen wie QUELLE pleite gehen könnte und innerhalb von Monaten vielleicht ganz vom Markt verschwindet? Na eben! Diese Marktbereinigung hinterlässt eine enorme Angebots-Lücke. Alle, die im Versandhandel agieren, müssen auf diese Änderung reagieren. Die Großen, in dem Sie versuchen, die QUELLE-Kunden zu übernehmen, die Kleinen, indem Sie bestimmte Nischenangebote von Quelle übernehmen. Ein Handwerksbetrieb könnte z.B. damit werben einen Reparaturdienst für die PRIVILEG Elektrogeräte Eigenmarke von Quelle anzubieten. Millionen Geräte stehen in deutschen Haushalten – ein lohnender Markt.

 

 NO Budget Marketing bedeutet ständigen Wandel – auch in ihren Ideen. Ich habe den König der Eigen-PR in Österreich, Baumeister Richard Lugner (das ist der, der immer die Stars auf den Wiener Opernball schleppt) nach seiner Meinung zu Eigen-Marketing gefragt. „Wenn man Eigen-Marketing ernst nimmt, ist es ein Fulltime-Job und harte Arbeit, man

Muss ständig neue Ideen präsentieren – Stillstand ist der Tod.“  Und auf meine Frage, was er als wichtigsten Punkt für sein Eigenmarketingkonzept nennen

müsste, meinte er:  „Gute Ideen – sonst nix. Die funktionieren immer und überall! Manches  läuft besser, manches läuft schlechter – manches gar nicht. Aber Flop gibt´s keinen. Man darf

 sich nicht entmutigen lassen, wenn die Presse einmal nicht auf eine Idee aufspringt. Manchmal sind wir ganz erstaunt, dass eine Idee, von der wir annehmen sie ist ein echter

Hammer überhaupt niemanden interessiert, und bei manchen kleinen Aktionen reißen sich die Journalisten dann drum. Mir ist das mittlerweile egal. Weil jede Erwähnung in der Presse hat

mir immer nur geholfen. Und wenn mal nicht berichtet wird, habe ich schon eine nächste Idee.

 

Und dabei hat der alte Fuchs gelacht….

 

Nehmt euch daran ein Beispiel!

 

Euer Werbetherapeut

 

 

 

NO BUDGET MARKETING - WERBUNG OHNE KOHLE

Mal ganz ehrlich:

 Haben Sie allen Ernstes geglaubt sowas gibt es? Und schon haben Sie sich schon wieder durch Werbung blenden lassen. Schon haben Sie wieder eine Lektion gelernt. Nur echte Vorteile verkaufen. Und NO Budget Marketing klingt schon sehr verlockend – oder? Ich muss Sie aber leider enttäuschen. Sorry, aber echtes NO Budget Marketing ist eine Schimäre. Lassen Sie sich nicht täuschen – NO Budget gibt es nicht im Marketing und auch nicht in der Werbung. NO Budget ist nicht einmal eine „Mundpropaganda“, denn diese kostet Sie zwei Dinge - Zeit und Energie. Und auch ein einfacher Handflyer, der in einem Copyshop kopiert wird ist zwar saubillig, bringt ihnen im Idealfall einen neuen Kunden, ist aber keineswegs kostenlos. Diese Auszüge sind aus meinem neuen Buch NO BUDGET MARKETING Die besten Werbemittel für leere Kassen! das Ende März bei Redline Wirtschaft erscheint:

http://www.amazon.de/No-Budget-Marketing-besten-Werbemittel-leere-Kassen/dp/3868811982/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1268745455&sr=1-1

 

Sogar Mundpropaganda kostet – Zeit und Energie!

 

ABER:

Wenn Sie Ideen für Ihr Marketing und Ihre Werbung erfahren wollen, die tatsächlich günstig, teilweise geradezu lächerlich billig ist, und wenn diese Marketing- und Werbeideen ihnen dann auch noch mehr Umsatz bringen und Sie erfolgreicher in ihrem Business machen, dann sind Sie mit diesem Buch verdammt gut beraten.

 

ALLERDINGS:

Als Werbetherapeut verlange ich Ihnen als Leser dieses Blogs und meiner Bücher, wie auch allen meinen vielen Coachingklienten einiges ab. Denn ich führe Sie in eine Schlacht, aus der Sie in jedem Fall als Gewinner hervorgehen sollen. In all den Jahren, in denen ich nun schon in der Werbung arbeite und die Trends beobachte, gibt es nur eine einzige Sicherheit auf die Sie sich verlassen können: es wird immer brutaler!

 

Ich muss ihnen 3 archaisch klingende Wahrheiten abverlangen, wenn Sie sich auf das Abenteuer NO Budget Marketing einlassen:

 

BLUT – SCHWEISS – TRÄNEN

 

BLUT:             Abhängig davon, was Sie, wie schnell in ihrer Werbung erreichen wollen, wird

es ihr kostbares Blut kosten. Keine Angst, es ist nur der Lebenssaft der Wirtschaft, nicht ihr echtes. Blut steht für Geld, Budget, Investitionen. Ohne dem wird es nicht gehen. Sie können da toben, brüllen und sich auf den Kopf stellen. Marketing und Werbung bedeuten immer auch einen gehörigen Einsatz von Geld. Aber im Gegensatz zu den ach so kreativen und coolen Werbeagenturen, kenne ein paar  extrem kostengünstige Methoden, um Ihre Kunden auf sie aufmerksam zu machen. Versprochen!!

 

 

SCHWEISS:   Wenn Sie wenig (oder gar kein) Budget zur Verfügung haben, dann müssen

Sie eben vieles selbst machen. Das gleicht vieles aus und macht Sie unabhängiger von ihrer Bank und von einer große Erbschaft. Auch ich habe in meiner Anfangszeit Hunderte Werbebriefe mit der Hand gefaltet, meine Zunge mit dem Ablecken von Tausenden Briefmarken malträtiert und – hatte Erfolg damit. In diesem Buch werde ich Ihnen viele Tipps und Anregungen geben, wie Sie mit wenig Geld, aber mit viel Einsatz, größtmöglichen Werbeerfolg haben können. 

 

 

TRÄNEN:       Tja, aber das wird nicht ausbleiben. Flops werden immer wieder passieren, das

kann nicht ausbleiben. Sie können sich damit trösten, das auch die Big Player mit Ihren Millionenteuren Kampagnen einen Werbeflop nach dem anderen hinlegen, obwohl die Kampagnen oftmals vielfach ausgezeichnet und als besonders kreativ gelten. Und wenn Millionen schon nicht vor Tränen schützen, dann sind Sie mit ihren 100 Euro Werbebudget (ja auch damit können Sie effektiv werben) natürlich ebenfalls davor nicht gefeit. Lassen Sie sich durch Mißerfolge aber nicht aus der Ruhe bringen und stehen Sie nach einem Knockout wieder auf – analysieren die möglichen Fehler und machen Sie es dann besser.

 

Die ersten 2 von 7 Weisheiten bei NO-BUDGET MARKTING!

Die restlichen 5 kommen in den nächsten Tagen. Also schauen Sie morgen wieder mal in diesem Blog vorbei ;-)

 

Ich will, dass Ihnen die Ideen des NO-Budget Marketings in Fleisch und Blut übergehen. Sie sollten verstehen, wie man es schaffen kann, ohne Budget, und oft nur mit außergewöhnlichen Ideen und Überlegungen neue Kunden bekommen kann. Sie können nicht auf den Werbedruck durch Millionenbudgets setzen, daher müssen andere Dinge für Sie sprechen. 

 

1.) Mit NO-Budget Marketing können Sie nur gewinnen!

 

 Jetzt reden wir mal Klartext.

Was haben Sie zu verlieren, wenn Sie nichts (oder nur sehr wenig) investieren? Und was haben Sie auf der anderen Seite aber zu gewinnen? Das Gewinnerlächeln können sie also schon mal aufsetzen. Denn, sie haben nichts zu verlieren. Im schlimmsten Fall ein wenig Ihrer Zeit. Daher packen Sie es an – gleich heute! Versuchen Sie, von den vielen Ideen, die in diesem Buch aufgeführt sind, zumindest einige sofort und unmittelbar umzusetzen. Ohne viel Wenn und aber. Denn eines bemerke ich in meiner Arbeit immer wieder. Wer keine Werbung betreibt, muss sich auch nicht wundern, wenn seine Kasse leer bleibt. Ausreden gelten da nicht.

 

2.) Keine Angst vor Billig - Gratis und Kostenlos im NO-Budget Marketing

  

Keine Ahnung woher diese Angst gerade von Kleinunternehmern kommt, in ihrer Werbung die Worte Billig – kostenlos oder Gratis zu benutzen.

Leben wir nicht gerade jetzt in der „Geiz ist geil“ Zeit?

 

Wahrscheinlich lesen diese Unternehmer aber auch einfach nur die falschen und gänzlich veraltete Werberatgeber. Dort steht dann immer – verkaufen Sie sich nicht mit dem Billigargument, denken Sie an ihr Image – sie wollen doch kein billiger Jakob werden. Alles Quatsch. Wissen Sie wer diesen Tipps am wenigsten vertraut hat – die großen Anbieter, denn die rabattieren, schleudern und verramschen was das Zeug hält. Egal ob Telefonanbieter oder Möbelhäuser. Es geht darum Leute in den Laden zu bringen. Die kommen zwar wegen einem Lockangebot, aber kaufen dann doch auch ganz andere Dinge. Denn GRATIS ist gut, BILLIG steigert den Verkauf und KOSTENLOS ist ein zugkräftiges Argument im NO Budget Marketing. Das haben die Großen schon lange verinnerlicht!

 

Warum?

Nun, wenn etwas einen Preis hat, auch nur einen ganz kleinen, dann wird der Mensch immer ab wägen, er wird immer ängstlich auf seinen Vorteil bedacht sein. Bei gratis ist er dieser Sorge gänzlich entledigt. Da wird zugegriffen auf Teufel komm raus – auch wenn man es nicht brauchen kann. Und dieses – auf Teufel komm raus – bringt Masse. Und Masse ist gut für das Marketing. Egal, ob Sie einen kleinen Laden haben, der dadurch zu mehr Laufkundschaft kommt, oder ob Sie ihre Dienste auf einer Internetseite anbieten. Masse ist gut fürs Geschäft. Und wenn etwas gratis ist, dann spricht sich das auch schnell herum – wie ein Lauffeuer. Und das spart enorme Marketing und Werbekosten.

 

Praxis:

In Amerika ist gratis Kaffee in Lokalen keine Seltenheit.

Dennoch hat es in den letzten Jahren eine Kette geschafft, die Amis von gutem Kaffee zu überzeugen. Starbucks ist, wie ich jedesmal finde, wenn ich mal hin und wieder dort Gast bin, extrem überteuert und ich hasse es, mich für meinen Kaffee anzustellen. Und das sage ich, obwohl ich diese Zeilen für mein Buch schrieb, als ich in einem Starbucks Coffeeshop in Berlin Mitte war. Und jetzt kommt das wichtige an der Story. Ich war in dem Lokal nicht weil der Kaffe um soviel besser ist, als in einem normalen Kaffeehaus, die es in Berlin mittlerweile massenhaft gibt (und das sage ich als Kaffeehausverwöhnter Wiener). Nein, ich hatte es mir bei Starbucks bequem gemacht, weil die mir einen GRATIS Internetzugang im Lokal bieten und weil es keinem etwas ausmacht, wenn ich mit meinem Laptop mehr als eine Stunde in einer Ecke lümmle und brav meine Texte schreibe. Mir gegenüber sitzt übrigens gerade ein Grafiker, der Scribbles in seinen Zeichenblock malt. Ein Wettbewerbsvorteil, der nicht zu unterschätzen ist, wobei ich auch dazu sagen muss, das sich Starbucks gerade in Österreich extrem schwer damit tut, seine Marketingziele zu erreichen. Kein Wunder, Österreich ist ja berühmt für seine Literatenkaffees, wo man bei einer Melange auch einen ganzen Vormittag verbringen kann. 

 

So, und jetzt fragen Sie sich natürlich, was Sie als Besitzer einer Konditorei, eines Lokales oder Restaurants von dieser Story haben. Ich sage es ihnen – machen Sie es wie die Amerikaner – verschenken Sie Ihren Kaffee – ich garantiere Ihnen ein volles Haus – und noch wichtiger „mehr Umsatz“!

 

Verschenken sie Kaffee

 

Jetzt ist der Typ komplett verrückt geworden, werden Sie jetzt denken. Falsch – ich denke nur „anders als die anderen“. Denn, ich will ja einen Vorteil für Sie generieren. Besser gesagt, sollten Sie einen Vorteil für ihr Lokal finden. Im Idealfall gleich mehrere Vorteile.

Die Überlegung:

Kaffee ist nach Wasser und Tee, das günstigste Getränk auf der Welt – Fakt!

Kaffee ist derzeit sehr trendy und schick. Jeder trinkt gerne Kaffee und das mehrmals am Tag. Ein idealer Anknüpfungspunk für NO-Budget Marketing. Schlussfolgerung – viele Menschen wollen Kaffee! Und viele Menschen sind gut für mein (ihr) Geschäft!

 

Die Idee:

Geben Sie Ihren Kaffee GRATIS an ihre Gäste ab.

Natürlich nicht den teuren Espresso aus der italienischen Maschine – sondern ganz einfachen Filterkaffee. Den Espresso, den Macciato, die Melange, die müssen die Gäste auch weiterhin kaufen. Aber den einfachen, schwarzen Kaffee, den kriegen Sie ab sofort kostenlos. Wichtig bei Filterkaffee: es steht ständig heißer Kaffee bereit – ohne Vorbereitungszeit – ohne Aufwand und – extrem billig. Und, Sie haben einen echten Kundenvorteil.

 

GRATIS zieht an – magisch!

 

UND:

Sie sind in ihrer Stadt – garantiert der erste der das anbietet! Noch ein klarer Wettbewerbsvorteil. Sie müssen dann eigentlich nur mal eine billige Flyerwerbung in ihrer Umgebung machen, oder eine Radiokampagne, oder wenn Sie in einem kleinen Dorf sind, mit einer stark befahrenen Straße – dann sollten Sie schon einen Kilometer entfernt von Ihrem Lokal (in beiden Fahrtrichtungen) Plakate aufstellen – „1km bis zum GRATIS Kaffee“. In einer größeren Stadt reicht es wahrscheinlich, einfach in großen Lettern auf ihr Schaufenster zu schreiben:

 

GRATIS

HEISSER KAFFEE

 

Der Rest passiert dann von alleine - glauben sie mir!

 

Gruß und bis übermorgen für die nächsten NO-Budget Weisheiten.

 (morgen kann ich leider nicht, weil ich ein Coaching bei einem Klienten habe, der von mir wissen will, wie er GRATIS in seinem Unternehmen implementieren kann ;-)

 

Ihr Werbetherapeut

 

Eventempfehlung: 4. AUFSCHWUNG-Messe

aufschwung2010-banner.jpg

http://aufschwung-messe.de/

Sie finden zahlreiche interessante Vorträge:

U.a Akquiselust - Akquisefrust. Wirksame Kundenansprache und Kundenbindung
Klaus Petrasek, Institut für Wirtschaftspädagogik (IWP)
Dauer: 1 Stunde

Wer nicht automatisch Kunden gewinnt ist falsch positioniert.
Positionierung - die effektivste Schlüsselstrategie für ungewöhnliche Markterfolge
Peter Sawtschenko, Sawtschenko Institut für Positionierungs- und Marktnischenstrategien
Dauer:1 Stunde

Erfolgreiche Neukundengewinnung im Internet
Thomas Kilian, Thoxan GmbH Agentur für neue Medien
Dauer: 1 Stunde

Das gesamte Vortragsprogramm finden Sie auf der Website.

PR-Aktionen zu Großereignissen - Machen Sie was während OLYMPIA

Und schon wieder gibt es eine neue Idee, die auch Sie als Impuls für eigene Aktionen nutzen können.

Heute beginnt Olympia in Vancouver und das ist ein Ereignis, das weltweit für Schlagzeilen sorgen wird. Wenn man also als PR-Mann hier mitspielen will, muss

man mit dem Strom schwimmen (meist mit viel Geld und enormen aktionen) - oder aber genau verkehrtherum denken. Verkehrtherum gedacht habe ich bei der gerade heute gestarteten www.olympia-hasser.com und einer Olympia-Hasser-Hotline unter der Telefonnumer

0180 - 3 188 222
(International: +49 180 3 188 222)

Die Idee ist simpel und einfach in der Durchführung. Als Partner habe ich www.channel-live.tv gefunden, die auf Telefon-Beratung spezialisiert ist und eine gorße Wahrsageplattform betreibt. Die Telefonnummer war in wenigen Minuten freigeschaltet und die Homepage strotzt nur so vor lustigen Ideen und “natürlich” gibt es auch wieder GRATIS Downloads von Plakaten, T-shirt aufdrucken, etc. Das wichtigste ist aber diese Hotline, bei der man anruft und selbst seinen Kommentar hinterlässt. Versuchen sie es selbst einmal  - einfach anrufen und draufquatschen - was einem so einfällt FÜR oder GEGEN Olympia. Vielleicht landen Sie dann ja in dem Buch mit den lustigsten Sprüchen dieser Hotline. Ich habe diese Idee bereits vor einigen Jahren mal durchgeführt und hatte “weltweite” Presseerwähnungen dadurch. Ob es auch diesmal klappt. Wir werden sehen.  Ich halte Sie auf dem Laufenden.

 Mein Tipp:

Überlegen Sie sich etwas, das Sie während der Olympiaschen Spiele machen können und Leute in ihr Geschäft bringt, oder Sie in die Presse.

Wie wäre es mit:

* Abhaltung  “Kinder-Olympische Spiele” (einige Bewerbe im Schnee für Kinder - vielleicht vor ihrem Geschäft auf dem Parkplatz…)

* Olympia-Schaufenster (stellen Sie einen 1:1 Skifahrer in ihre Auslage und dekorieren sie in den Olympischen Farben)

* Olympia-Wettessen für ein Restaurant (wer gewinnt die Goldmedaille)

* Kinder zeichnen ihre Skistars oder einfach Bilder für Olympia. Die besten Bilder werden prämiert - aber vor allem: die Bilder werden im Geschäft oder auf der Homepage ausgestellt. Auf der Homepage können die Bilder dann auch noch online “bewertet” werden.

* Lokales Promi-Skirennen oder Rodelrennen für den guten Zweck (für Haiti)! Bürgermeister -Journalisten und andere lokale Promis nehmen an dem Rennen teil.

 

Den Jungen gibt es als Aufdruck für ein T-shirt GRATIS auf www.olympia-hasser.com

Euer Werbetherapeut

 

Und es geht weiter mit dem Blutparfum

Scheinbar schlägt unsere Idee mit dem Blutparfum tatsächlich ein.

Jetzt wurden auch schon mehrere Radiointerviews gemacht

Unter anderem: http://www.ffh.de/images/blutparfum.Mp3

Und gerade hat sich eine große österr. Zeitung gemeldet, die im Frühling einen Bericht über das Parfum machen wollen.

Wenn jetzt viele meinen, na ja, ist ja alles schön und gut, aber ich mach lieber bezahlte Werbung, dann bin ich nicht ganz sicher, welcher Klein- oder Mittelunternehmer sich solche Budgets leisten kann:

Wenn man nämlich die bisher erschienen Zeitungsartikel - die Radiointerview und den TV-Beitrag zusammenrechnet, dann kommt man schon alleine nach den ersten Wochen nach der Aktion auf einen effektiven Werbewert von - bitte festhalten:  35.000,- Euro

Low Budget PR funktioniert!!!

Eurer Werbetherapeut

Buchempfehlungen

13 Todsünden im Umgang mit Journalisten

Wieder mal ein Auszug aus einem meiner Bücher - KÖNIGSWEG ONLINE-PR.

Und einige wertvolle Tipps für alle die mit Journalisten zu tun haben (oder haben wollen).

Gruß von ihrem Werbetherapeuten:

Denken Sie nur nicht, Pressearbeit ist so einfach und easy going. Falsch! Es ist ein Kampf auf Leben und Tod. Denn: Das was Sie wollen, wollen ALLE! In die Presse. Nur die Stärksten werden überleben. Nur die Innovativsten werden es schaffen.

Todsünde Nr. 1

Kann ich nicht, geht nicht, will ich nicht.

Ein Journalist will eine Story und er geht davon aus, dass Sie ihm diese Story fix fertig liefern, nicht den Text, sondern „die Story“. Die Umsetzung liegt dann bei Ihnen. Wenn Sie ihm also den größten Eisbecher der Welt ankündigen, dann sollten Sie zumindest versuchen, diesen auch umzusetzen. Keine Angst: Ob Sie den Weltrekord schaffen oder nicht, ist eigentlich nebensächlich, denn Dinge funktionieren oder sie funktionieren nicht. Das ist das Leben und das weiß auch der Redakteur. Aber bitte den Redakteur nicht mit logistischen und finanziellen oder umsetzungs-bedingten Problemen konfrontieren. Vermitteln Sie die Botschaft: Wir schaffen es, wir machen das schon. Ich hatte einen Fall, wo der Sender Pro7 und die Redakteure der Sendung Galileo einen fix vereinbarten Drehtermin storniert haben, weil der Kunde den Redakteur mit seinen Zweifeln verunsichert hat.

 

Todsünde Nr. 2

Haben Sie Interesse an meinem Thema?

Ehrlich ist löblich, natürlich wollen Sie Ihre Story im betreffenden Medium platzieren. Aber es ist nebensächlich, denn dass Sie über sich etwas in der Zeitung lesen wollen, das ist dem Journalisten ohnehin klar. Es geht darum, welchen NUTZEN der Journalist von der Story hat, die Sie ihm anbieten. Ist die Story spannend, neu, ungewöhnlich, schräg, noch nie da gewesen, ein alter Hut neu gestylt …? Wenn Sie einen kurzen Einstiegssatz für das Gespräch suchen, dann machen Sie es so: „Guten Tag Herr X. Ich habe Ihre Nummer von Herrn Y und habe ein spannendes Thema für Sie.“

 

Todsünde Nr. 3

Nein, ich habe Ihre Zeitung noch nie gelesen.

Ein Journalist wird Sie fragen, woher Sie seine Zeitung kennen. Schließlich will er wissen, wieso Sie mit Ihrer Story auf die Idee kommen, gerade seine Zeitung zu kontaktieren. Die Story muss schließlich in die Zeitung passen, Sie müssen eine Idee haben, warum Ihre Story genau in dieser Zeitung am richtigen Platz ist. Wenn Sie dem Journalisten sagen, dass Sie seine Zeitung gar nicht oder nicht gut kennen, dann beweisen Sie vor allem Folgendes: Sie haben sich schlecht auf das Gespräch vorbereitet. Das bedeutet: Lesen Sie vorher die Zeitung, wenn Sie einen dortigen Redakteur kontaktieren! So können Sie ihm sogar vorschlagen, in welche Rubrik Ihre Story passt, je nachdem welchen Fokus man wählt gibt es sogar mehrere Alternativen.

Todsünde Nr. 4

Ach, das Thema hatten Sie gerade.

Das kann passieren: Der Journalist sagt Ihnen, dass zu dem Thema erst kürzlich berichtet wurde. Geben Sie nicht gleich auf, niemand kann rundum informiert sein, sondern nutzen Sie auch diese Situation zu Ihrem Vorteil und sagen Sie: „Gut, das Thema hatten Sie erst kürzlich, umso besser. Das gibt eine gute Möglichkeit, es von einer ganz anderen Seite zu beleuchten.“

Todsünde Nr. 5

Wie, Sie verstehen nicht, wo die „News“ sind?

Diese Reaktion sollten Sie sich niemals erlauben, wenn ein Journalist zu erkennen gibt, dass er in Ihren Worten keine Story erkennt. Denn ein Journalist erkennt eine Story, das ist sein Job. Wenn er keine Story erkennt in dem was Sie ihm sagen, dann sagt er Ihnen einfach, dass Sie ihm keine Story liefern. Reden Sie sich nicht weiter in einen Strudel mit Erklärungsversuchen, sondern fragen Sie besser: „Okay, ich verstehe. Wie wäre es eine interessante Story für Sie?“

 

Todsünde Nr. 6

Inhalte und Umsetzungen müssen nicht durchdacht sein.

Seien Sie sich darüber im Klaren, dass es zum Job eines Journalisten gehört Fragen zu stellen. Und zwar auch kritische Fragen. Sie sollten über Konkurrenzprodukte oder Konkurrenzunternehmen Bescheid wissen. Sie sollten eine überzeugende Antwort auf die Frage haben, warum Ihr Produkt besser sein soll als ein vergleichbares. Sie sollten wissen, ob es ähnliche Events schon gegeben hat oder bald geben wird in der Art, wie Sie eines planen. Sie sollten eine Antwort parat haben auf die Frage: Was ist bei Ihnen einzigartig?

 

 

 

Todsünde Nr. 7

Journalisten brauchen ausführliche Infos.

Vor allem bei Anrufen in der Redaktion sollten Sie etwas beherzigen: In drei Sätzen sollte die Botschaft ankommen. Ein Journalist ist ständig mit Information konfrontiert, er schätzt es gar nicht, wenn er seine kostbare Zeit opfern muss, um heraus zu finden, was Sie ihm überhaupt sagen wollen. Und wenn er selbst bereits findet, dass Sie zu ausschweifend, umständlich und unklar sind – eine Story in einer Zeitung wird dann niemals über Ihr Thema erscheinen. Denn Berichterstattung muss kurz und prägnant eine Botschaft übermitteln. Oder sind Sie selbst ein Fan von umständlichen und langatmigen Berichten? In der Kürze liegt die Würze.

 

Todsünde Nr. 8

Nur Fakten alleine – das reicht.

Keine Geschichte verkauft sich, wenn sie nur aus trockenen Fakten besteht. Jede Geschichte braucht Emotionen – das ist der Schlüssel, damit eine Geschichte interessant und lesenswert wird. Der Journalist mit dem Sie sprechen muss diese Emotionen in Ihrer Geschichte heraus hören – sonst verliert er ebenso das Interesse wie jeder Andere, der eine langweilige Geschichte hört.

Todsünde Nr. 9

Ich habe keine Bilder.

 

Was sieht Ihr eigenes Auge zuerst, wenn Sie eine Zeitung durchblättern? Jawohl: Der erste Blick erfasst Bilder, sogar fette Schlagzeilen halten da als Eyecatcher nicht mit. Ihre Chance, einen Artikel in einer Zeitschrift zu präsentieren erhöht sich schlagartig, wenn Sie gutes Bildmaterial anbieten können. Gutes Bildmaterial heißt einerseits, dass die Bilder Druckqualität haben – es genügt also kein Schnappschuss mit der Kamera Ihres Handys. Andererseits ist ein Bild nur dann gut, wenn es Stimmung und Action transportiert. Bilder stellen Sie am besten auf Ihre Homepage in die Rubrik „Presse“ – machen Sie es dem Journalisten also so einfach wie möglich an das Material zu kommen.

Todsünde Nr. 10

Persönliche Kontakte sind nicht wichtig.

Ja, es stimmt, das Internet und E-mail haben die Geschäftswelt erobert. Telefonieren in jeder möglichen und unmöglichen Situation ist zur Gewohnheit geworden – dank Mobil-Telefon. Doch dadurch sind persönliche Treffen nicht weniger wichtig geworden, ganz im Gegenteil! Planen Sie ein bis zwei Mal pro Jahr einen persönlichen Besuch bei den für Sie wichtigen Medien, vereinbaren Sie einen Termin mit Ihrem dortigen Ansprechpartner, nehmen Sie ein kleines passendes Geschenk mit und plaudern Sie sich entspannt durchs Haus vom Empfang über das Sekretariat bis zum Redakteur. Wie heißt es so schön: Beim Reden kommen die Leute zusammen. Und der Journalist denkt beim nächsten Artikel, der auch nur irgendwie mit Ihren Themen zusammen passt – an SIE.

Todsünde Nr. 11

PR ist doch nur Lug und Betrug.

Natürlich können Sie Geschichten erfinden: Dann nämlich, wenn Sie mit diesem Journalisten und diesem Medium garantiert nie wieder in Kontakt treten wollen. Sobald Sie mit einer Information an die Öffentlichkeit treten können Sie sicher sein, dass es über kurz oder lang – eher über kurz als lang – heraus kommt, wenn Ihre Geschichte nicht Hand und Fuß hat. Auch wenn Sie manchmal denken: Egal wie, Hauptsache in die Medien – es funktioniert nicht ohne eine wasserdichte und nachprüfbare Story. Wenn Sie einmal Ihre Glaubwürdigkeit verloren haben, dann können Sie nicht damit rechnen, dass Journalisten an Ihren Informationen interessiert sind.

 

Todsünde Nr.12

Auf meine Art oder gar nicht.

Ja, es stimmt, Journalisten wollen gut vorbereitetes Material. Aber der Job eines Journalisten ist es zu schreiben, also diktieren Sie ihm nicht, wie er seinen Artikel zu schreiben hat. Der Journalist ist der Experte dafür, welcher Stil und welche Inhalte in seinem Medium am besten funktionieren – sagen Sie ihm nicht, was er zu tun hat. Niemand mag Besserwisser, da muss man sich nicht wundern wenn es heißt: Nun, dann gar nicht.

Todsünde Nr. 13

Ich gebe kein Interview mehr!

 

Wenn PR gemacht wird, dann sollte auch die komplette Mannschaft dahinter stehen. Ich habe schon erlebt, dass eine PR-Aktion funktioniert hat, die Presse ein Interview mit dem Kunden wollte und dieser Kunde dann, aus Angst vor der Kamera oder dem Mikrofon, nicht zum vereinbarten Interviewtermin erschienen ist. Böse, ganz ganz böse. Diesen Redakteur können Sie eigentlich komplett aus ihrem Firmenpresseverteiler streichen. Der hat Sie sicher nicht mehr lieb. Achten Sie darauf, worauf Sie sich einlassen und ob Sie dem gewachsen sind.

Die Geister die ich rief…..

Ausgabe 3 des Praxismagazins “der FINANZberater”

Laden Sie sich das ganze Magazin herunter.

Hier downloaden: FINANZberater Ausgabe 3.pdf

oder Online lesen.

dFb_Ausgabe 0309


Ausgabe 4 erscheint Ende August über den dFb Newsletter und den Kooperationspartnern. Melden Sie sich zum kostenlosen Bezug des Magazins für unseren Newsletter an.

Thema in der neuen Ausgabe: Networking und Kundenverblüffung

Wir freuen uns auf Ihr Feedback.

Denke global - agiere lokal

Egal ob sich Ihr Unternehmen in einer kleinen oder großen Stadt befindet: Wenn Sie eine Sache im lokalen Bereich machen, dann gehen Sie bitte nicht davon aus, dass eine nationale Zeitung darüber berichtet. Wenn Sie zum Beispiel in Nürnberg eine Aktion machen, dann können Sie nicht davon ausgehen, dass die Bild am Sonntag über diese Aktion berichten wird. Aber: Die Bild Lokalredaktion wird möglicherweise darüber berichten. Also nicht enttäuscht sein, wenn über Ihre kleine Aktion nicht im erhofften Umfang berichtet wird.

Es ist ja gerade Tropensommer - und da gibt es an jeder Ecke Eissalons. Eissalons wie Sand am Meer. In Wien, in München, überall gibt es hunderte von Eissalons – doch keiner bietet etwas außerhalb der Norm. Deshalb habe ich im letzten Jahr dem Eissalon Ponticello in Wien vorgeschlagen, XXL-Eisbecher anzubieten. Zu Saisonbeginn hatten wir etwas ganz besonders geplant. Den größten Eisbecher der Welt. Was soll ich sagen, nicht nur die lokalen Medien haben darüber berichtet, auch VOX-TV mit einem Aufnahmeteam ist in den Eissalon in Wien gekommen und hat einen TV-Bericht darüber gemacht. 8 Minuten TV im gesamten deutschsprachigen Raum - nicht schlecht für einen Eissalon in Wien . iDie XXL-Eis-Idee hat in der Presse toll funktioniert und ich bin überzeugt, dass es auch bei den Konsumenten funktionieren wird.

Im Fall des Wiener Eissalons darf man zum Beispiel nicht enttäuscht sein, wenn nicht in ganz Österreich darüber berichtet wird - außer ich denke global und GROSS und mache eben den größten Eisbecher der Welt. Denken Sie dabei auch immer saisonal. Ein Eisbecher im Dezember wird kein TV-Team interessieren - aber für den größten Weihnachtsmann kommen sie von weit her. Oder gerade habe ich im TV einen langen Bericht aus Berlin über das  größte Feuerwerk von Deutschland gesehen. Da hat man immer eine Chance in die nationale oder sogar internationale Presse zu kommen. Das ist der Unterschied.

Lokal denken, wenn Sie lokale Aktionen machen, und auf jeden Fall die lokalen Redaktionen davon informieren – das wird immer wieder vergessen. Häufig wird bei Medienarbeit nur an die großen Zeitungen und Medien gedacht, für lokale Aktionen ist es aber viel wichtiger, die lokalen Redaktionen und Medien zu informieren, die Lokalblätter, Gratisblätter, Werbeblätter, die es in jeder Region zuhauf gibt. Es ist wichtig, diese Leute zu informieren, denn diese Medien berichten über die lokalen Ereignisse.

Aus einer Idee wird eine große Werbeschiene.

http://www.youtube.com/watch?v=KNgv7ElVdII&feature=related

Und das alles geht auch LOW BUDGET!

Das genannte Beispiel vom Eissalon beweist, dass es auch mit wenig Budget funktioniert, ich glaube, das Werbebudget war damals nur  2000 oder 3000 Euro, also minimal. Es hat so gut funktioniert, dass der Eissalon in sechs regionalen Zeitungen in Wien und in drei überregionalen Zeitungen in Österreich vertreten war, Radiosender haben über uns berichtet. Obwohl es saukalt war und in Strömen geregnet hat war am Tag der Eröffnung der Laden voll, der Laden hat gebrummt.

Ideen sind der Motor - Sie müssen diese Ideen nur zum Laufen bringen.