Archive for the ‘Alois Gmeiner’ Category

NO BUDGET MARKETING - WERBUNG OHNE KOHLE

Mittwoch, September 7th, 2011

Mal ganz ehrlich:

 Haben Sie allen Ernstes geglaubt sowas gibt es? Und schon haben Sie sich schon wieder durch Werbung blenden lassen. Schon haben Sie wieder eine Lektion gelernt. Nur echte Vorteile verkaufen. Und NO Budget Marketing klingt schon sehr verlockend – oder? Ich muss Sie aber leider enttäuschen. Sorry, aber echtes NO Budget Marketing ist eine Schimäre. Lassen Sie sich nicht täuschen – NO Budget gibt es nicht im Marketing und auch nicht in der Werbung. NO Budget ist nicht einmal eine „Mundpropaganda“, denn diese kostet Sie zwei Dinge - Zeit und Energie. Und auch ein einfacher Handflyer, der in einem Copyshop kopiert wird ist zwar saubillig, bringt ihnen im Idealfall einen neuen Kunden, ist aber keineswegs kostenlos. Diese Auszüge sind aus meinem neuen Buch NO BUDGET MARKETING Die besten Werbemittel für leere Kassen! das Ende März bei Redline Wirtschaft erscheint:

http://www.amazon.de/No-Budget-Marketing-besten-Werbemittel-leere-Kassen/dp/3868811982/ref=sr_1_1?ie=UTF8&s=books&qid=1268745455&sr=1-1

 

Sogar Mundpropaganda kostet – Zeit und Energie!

 

ABER:

Wenn Sie Ideen für Ihr Marketing und Ihre Werbung erfahren wollen, die tatsächlich günstig, teilweise geradezu lächerlich billig ist, und wenn diese Marketing- und Werbeideen ihnen dann auch noch mehr Umsatz bringen und Sie erfolgreicher in ihrem Business machen, dann sind Sie mit diesem Buch verdammt gut beraten.

ALLERDINGS:

Als Werbetherapeut verlange ich Ihnen als Leser dieses Blogs und meiner Bücher, wie auch allen meinen vielen Coachingklienten einiges ab. Denn ich führe Sie in eine Schlacht, aus der Sie in jedem Fall als Gewinner hervorgehen sollen. In all den Jahren, in denen ich nun schon in der Werbung arbeite und die Trends beobachte, gibt es nur eine einzige Sicherheit auf die Sie sich verlassen können: es wird immer brutaler!

Ich muss ihnen 3 archaisch klingende Wahrheiten abverlangen, wenn Sie sich auf das Abenteuer NO Budget Marketing einlassen:

BLUT – SCHWEISS – TRÄNEN

BLUT:             Abhängig davon, was Sie, wie schnell in ihrer Werbung erreichen wollen, wird

es ihr kostbares Blut kosten. Keine Angst, es ist nur der Lebenssaft der Wirtschaft, nicht ihr echtes. Blut steht für Geld, Budget, Investitionen. Ohne dem wird es nicht gehen. Sie können da toben, brüllen und sich auf den Kopf stellen. Marketing und Werbung bedeuten immer auch einen gehörigen Einsatz von Geld. Aber im Gegensatz zu den ach so kreativen und coolen Werbeagenturen, kenne ein paar  extrem kostengünstige Methoden, um Ihre Kunden auf sie aufmerksam zu machen. Versprochen!!

SCHWEISS:   Wenn Sie wenig (oder gar kein) Budget zur Verfügung haben, dann müssen

Sie eben vieles selbst machen. Das gleicht vieles aus und macht Sie unabhängiger von ihrer Bank und von einer große Erbschaft. Auch ich habe in meiner Anfangszeit Hunderte Werbebriefe mit der Hand gefaltet, meine Zunge mit dem Ablecken von Tausenden Briefmarken malträtiert und – hatte Erfolg damit. In diesem Buch werde ich Ihnen viele Tipps und Anregungen geben, wie Sie mit wenig Geld, aber mit viel Einsatz, größtmöglichen Werbeerfolg haben können.

TRÄNEN:       Tja, aber das wird nicht ausbleiben. Flops werden immer wieder passieren, das

kann nicht ausbleiben. Sie können sich damit trösten, das auch die Big Player mit Ihren Millionenteuren Kampagnen einen Werbeflop nach dem anderen hinlegen, obwohl die Kampagnen oftmals vielfach ausgezeichnet und als besonders kreativ gelten. Und wenn Millionen schon nicht vor Tränen schützen, dann sind Sie mit ihren 100 Euro Werbebudget (ja auch damit können Sie effektiv werben) natürlich ebenfalls davor nicht gefeit. Lassen Sie sich durch Mißerfolge aber nicht aus der Ruhe bringen und stehen Sie nach einem Knockout wieder auf – analysieren die möglichen Fehler und machen Sie es dann besser.

 

Die ersten 2 von 7 Weisheiten bei NO-BUDGET MARKTING!

Die restlichen 5 kommen in den nächsten Tagen. Also schauen Sie morgen wieder mal in diesem Blog vorbei ;-)

Ich will, dass Ihnen die Ideen des NO-Budget Marketings in Fleisch und Blut übergehen. Sie sollten verstehen, wie man es schaffen kann, ohne Budget, und oft nur mit außergewöhnlichen Ideen und Überlegungen neue Kunden bekommen kann. Sie können nicht auf den Werbedruck durch Millionenbudgets setzen, daher müssen andere Dinge für Sie sprechen.

1.) Mit NO-Budget Marketing können Sie nur gewinnen!

 Jetzt reden wir mal Klartext.

Was haben Sie zu verlieren, wenn Sie nichts (oder nur sehr wenig) investieren? Und was haben Sie auf der anderen Seite aber zu gewinnen? Das Gewinnerlächeln können sie also schon mal aufsetzen. Denn, sie haben nichts zu verlieren. Im schlimmsten Fall ein wenig Ihrer Zeit. Daher packen Sie es an – gleich heute! Versuchen Sie, von den vielen Ideen, die in diesem Buch aufgeführt sind, zumindest einige sofort und unmittelbar umzusetzen. Ohne viel Wenn und aber. Denn eines bemerke ich in meiner Arbeit immer wieder. Wer keine Werbung betreibt, muss sich auch nicht wundern, wenn seine Kasse leer bleibt. Ausreden gelten da nicht.

2.) Keine Angst vor Billig - Gratis und Kostenlos im NO-Budget Marketing

Keine Ahnung woher diese Angst gerade von Kleinunternehmern kommt, in ihrer Werbung die Worte Billig – kostenlos oder Gratis zu benutzen.

Leben wir nicht gerade jetzt in der „Geiz ist geil“ Zeit?

Wahrscheinlich lesen diese Unternehmer aber auch einfach nur die falschen und gänzlich veraltete Werberatgeber. Dort steht dann immer – verkaufen Sie sich nicht mit dem Billigargument, denken Sie an ihr Image – sie wollen doch kein billiger Jakob werden. Alles Quatsch. Wissen Sie wer diesen Tipps am wenigsten vertraut hat – die großen Anbieter, denn die rabattieren, schleudern und verramschen was das Zeug hält. Egal ob Telefonanbieter oder Möbelhäuser. Es geht darum Leute in den Laden zu bringen. Die kommen zwar wegen einem Lockangebot, aber kaufen dann doch auch ganz andere Dinge. Denn GRATIS ist gut, BILLIG steigert den Verkauf und KOSTENLOS ist ein zugkräftiges Argument im NO Budget Marketing. Das haben die Großen schon lange verinnerlicht!

Warum?

Nun, wenn etwas einen Preis hat, auch nur einen ganz kleinen, dann wird der Mensch immer ab wägen, er wird immer ängstlich auf seinen Vorteil bedacht sein. Bei gratis ist er dieser Sorge gänzlich entledigt. Da wird zugegriffen auf Teufel komm raus – auch wenn man es nicht brauchen kann. Und dieses – auf Teufel komm raus – bringt Masse. Und Masse ist gut für das Marketing. Egal, ob Sie einen kleinen Laden haben, der dadurch zu mehr Laufkundschaft kommt, oder ob Sie ihre Dienste auf einer Internetseite anbieten. Masse ist gut fürs Geschäft. Und wenn etwas gratis ist, dann spricht sich das auch schnell herum – wie ein Lauffeuer. Und das spart enorme Marketing und Werbekosten.

Praxis:

In Amerika ist gratis Kaffee in Lokalen keine Seltenheit.

Dennoch hat es in den letzten Jahren eine Kette geschafft, die Amis von gutem Kaffee zu überzeugen. Starbucks ist, wie ich jedesmal finde, wenn ich mal hin und wieder dort Gast bin, extrem überteuert und ich hasse es, mich für meinen Kaffee anzustellen. Und das sage ich, obwohl ich diese Zeilen für mein Buch schrieb, als ich in einem Starbucks Coffeeshop in Berlin Mitte war. Und jetzt kommt das wichtige an der Story. Ich war in dem Lokal nicht weil der Kaffe um soviel besser ist, als in einem normalen Kaffeehaus, die es in Berlin mittlerweile massenhaft gibt (und das sage ich als Kaffeehausverwöhnter Wiener). Nein, ich hatte es mir bei Starbucks bequem gemacht, weil die mir einen GRATIS Internetzugang im Lokal bieten und weil es keinem etwas ausmacht, wenn ich mit meinem Laptop mehr als eine Stunde in einer Ecke lümmle und brav meine Texte schreibe. Mir gegenüber sitzt übrigens gerade ein Grafiker, der Scribbles in seinen Zeichenblock malt. Ein Wettbewerbsvorteil, der nicht zu unterschätzen ist, wobei ich auch dazu sagen muss, das sich Starbucks gerade in Österreich extrem schwer damit tut, seine Marketingziele zu erreichen. Kein Wunder, Österreich ist ja berühmt für seine Literatenkaffees, wo man bei einer Melange auch einen ganzen Vormittag verbringen kann.

So, und jetzt fragen Sie sich natürlich, was Sie als Besitzer einer Konditorei, eines Lokales oder Restaurants von dieser Story haben. Ich sage es ihnen – machen Sie es wie die Amerikaner – verschenken Sie Ihren Kaffee – ich garantiere Ihnen ein volles Haus – und noch wichtiger „mehr Umsatz“! 

Verschenken sie Kaffee

Jetzt ist der Typ komplett verrückt geworden, werden Sie jetzt denken. Falsch – ich denke nur „anders als die anderen“. Denn, ich will ja einen Vorteil für Sie generieren. Besser gesagt, sollten Sie einen Vorteil für ihr Lokal finden. Im Idealfall gleich mehrere Vorteile.

Die Überlegung:

Kaffee ist nach Wasser und Tee, das günstigste Getränk auf der Welt – Fakt!

Kaffee ist derzeit sehr trendy und schick. Jeder trinkt gerne Kaffee und das mehrmals am Tag. Ein idealer Anknüpfungspunk für NO-Budget Marketing. Schlussfolgerung – viele Menschen wollen Kaffee! Und viele Menschen sind gut für mein (ihr) Geschäft!

Die Idee:

Geben Sie Ihren Kaffee GRATIS an ihre Gäste ab.

Natürlich nicht den teuren Espresso aus der italienischen Maschine – sondern ganz einfachen Filterkaffee. Den Espresso, den Macciato, die Melange, die müssen die Gäste auch weiterhin kaufen. Aber den einfachen, schwarzen Kaffee, den kriegen Sie ab sofort kostenlos. Wichtig bei Filterkaffee: es steht ständig heißer Kaffee bereit – ohne Vorbereitungszeit – ohne Aufwand und – extrem billig. Und, Sie haben einen echten Kundenvorteil.

GRATIS zieht an – magisch!

UND:

Sie sind in ihrer Stadt – garantiert der erste der das anbietet! Noch ein klarer Wettbewerbsvorteil. Sie müssen dann eigentlich nur mal eine billige Flyerwerbung in ihrer Umgebung machen, oder eine Radiokampagne, oder wenn Sie in einem kleinen Dorf sind, mit einer stark befahrenen Straße – dann sollten Sie schon einen Kilometer entfernt von Ihrem Lokal (in beiden Fahrtrichtungen) Plakate aufstellen – „1km bis zum GRATIS Kaffee“. In einer größeren Stadt reicht es wahrscheinlich, einfach in großen Lettern auf ihr Schaufenster zu schreiben: 

GRATIS

HEISSER KAFFEE

Der Rest passiert dann von alleine - glauben sie mir!

Gruß und bis übermorgen für die nächsten NO-Budget Weisheiten.

 (morgen kann ich leider nicht, weil ich ein Coaching bei einem Klienten habe, der von mir wissen will, wie er GRATIS in seinem Unternehmen implementieren kann ;-)

Ihr Werbetherapeut

Wir verschenken komplettes Buch zum Thema Online PR

Mittwoch, Dezember 15th, 2010

online-pr-alois-gmeiner.jpgFinanzpraxis und Alois Gmeiner verschenken Online-PR-Ratgeber

Wir haben ein ganz besonderes Geschenk kurz vor Weihnachten für unsere Leser parat. Nach den einzelnen Kapiteln verschenken wir nun den erfolgreichen Online-PR-Ratgeber “Der Königsweg für Low Budget Öffentlichkeitsarbeit” von “Werbetherapeut” Alois Gmeiner. Das Buch steht ab sofort und noch bis zum 31. Dezember 2010 als E-Book (Vollversion als PDF) zum kostenlosen Download bereit.

Download hier: http://www.finanzpraxis.com/?p=4428

Wir verschenken das Buch Online PR vom Alois Gmeiner

Donnerstag, November 18th, 2010

online-pr-alois-gmeiner.jpgAuf unserem FinanzPraxis Blog http://www.finanzpraxis.com/?p=3994 verschenken wir DAS Buch zum Thema Online PR von Alois Gmeiner.

Sie können in den nächsten Tagen die einzelnen Kapital aus seinem Buch – Der Königsweg für Low Budget Öffentlichkeitsarbeit: ONLINE PR: Öffentlichkeit und Medienpräsenz in nur 1 bis 14 Tagen – GARANTIERT! , kostenlos im PDF-Format runterladen.

Praxis Talk Video mit Alois Gmeiner für www.finanzpraxis.com

Montag, Mai 17th, 2010

No Budget Marketing - wie geht das?

Diese Frage beantwortet Alois Gmeiner, der Werbetherapeut, in diesen Video für das Praxismagazin “Finanz Praxis” www.finanzpraxis.com 

alois-gmeiner-mit-danja-bauer-praxis-talk-finanzpraxis.jpg

Machen Sie was das niemand macht - auf youtube!

Donnerstag, Februar 25th, 2010

Heute ein Praxisbeispiel, den ich der Zeitschrift WERBEPRAXIS www.werbepraxis-aktuell.de entnommen habe…..OK, geklaut habe (auch Teile vom Text)….. ja ja ich weiß….

Wie auch immer, es geht um kleine Werbevideos auf youtube, die für ein Produkt werben. Das schöne daran, Youtube verlangt nichts dafür - keinen Cent. Egal wie oft die Videos downgeloaded werden. Und die Videos von dem Ami von dem heute berichtet werden soll, wurden bereits MIllionenfach (!)  downgeloaded. Die Idee dieses amerikanischen Produzenten hat mich fasziniert und ich war sofort auf youtube und habe mir die Videos angesehen. Und siehe da, simpler geht es gar - und besser kann der Typ für seine Produkte gar nicht werben. Er zeigt ganz einfach was sonst niemand machen würde - er zeigt, was mit einem Haushalts-Mixer (auf englisch “Blender”) alles zerhackt also “geblendet” werden werden kann. Und dabei geht er echt an die Grenzen. Der Ami (der Chef selbst steht vor der Kamera) stellte originelle, selbst produzierte Videos ins Internet, und zeigt, was man alles mit seinen Mixern zerkleinern kann: Nicht nur Kaffeebohnen, Mandeln oder Gemüse für eine Suppe - sondern auch Dinge, die man nie im Leben in einen Mixer stecken würde:

Der Firmenchef persönlich zerkleinerte Besenstiele, Coladosen, CDs, Gartenschläuche, Kreditkarten oder Handys mit seinen Mixern. Ergebnis: Trotz nur 40,- Budget - sensationeller Erfolg. Allein der Clip, in dem Golfbälle zerkleinert wurden, wurde bis Mitte März 2009 rund 4.550.744-mal angesehen! Und der Umsatz? Er hat sich über Nacht ver-5-facht! http://www.youtube.com/watch?v=MC8Zvl-8ziA

Auch die Markenbekanntheit stieg rapide: Vorher war die Firma praktisch unbekannt, denn sie verkaufte hauptsächlich Profi-Mixer an gewerbliche Kunden. Mit den Online-Videos änderte sich das schlagartig…


Dieses Beispiel soll ihnen beweisen, dass Sie definitiv kein riesiges Werbebudget brauchen, um in den Weiten des www durchschlagende Werbeerfolge zu erzielen.

Und natürlich hat euer Werbetherapeut youtube auch schon für seine Zwecke genutzt - schamlos und ohne  Rücksicht auf Verluste:

1.) Ein Beispiel einer Kundin von mir -und auch ein Video von mir. Man beachte die simple und einfache Kameraführung - mehr braucht es nicht. Die Kundin - eine Masseurin und Einzelkämpferin hat seither eine sehr gute Auslastung. Bereits 19.000 x wurde das Video downgeloaded. http://www.youtube.com/watch?v=_SVcUhX3CDo

Und hier bin ich in Aktion - Promo für mein SUPER LUSTIGES STEUERZAHLER BÜCHLEIN. Kein Videorenner - aber das Büchlein verkauft sich stetig:

 http://www.youtube.com/watch?v=HHF7b9lZwgs

Und das auch brave Spots funktionieren beweist dieser kleine Film, in dem ich die LowBudget Produktion von TV-Spots erkläre. Auch dieses Filmchen ist bereits einige Male angesehen worden und ich habe auch bereits einen Kunden damit an Land gezogen…..

Das können sie doch auch?

http://www.youtube.com/watch?v=fzbEXz38YSg

Eurer Werbetherapeut

Blutstropfen als Liebeselixier - Blutparfum

Samstag, Januar 23rd, 2010

Nachtrag zum letzten Posting: Der RTL Bericht.

blutparfum.jpg

http://www.rtl-hessen.de/videos.php?video=8785

Gratuliere Dir Lui zu dieser PR Idee!

Ungewöhnliche NO-Budget Ideen bringen Sie ins TV und in die Presse

Mittwoch, Januar 20th, 2010

Normal ist out – wir (die Konsumenten) haben ja fast schon alles!

Damit locken Sie niemanden mehr in ihren Laden. Wir alle wollen aber - das Einzigartige.

Wie wäre es also mit dem weltweit ersten Blutparfum (ja Sie lesen richtig)

Diese Klientin kam im Herbst 2009 zu mir, nachdem Sie das Parfum bereits einige Monate zuvor auf den Markt gebracht hatte.

Die damalige Bilanz Ihrer Bemühungen – ein einziger (!) echter Verkauf Ihrer Parfumeigenkreation mit Namen „Dark Confidential“.

Ich machte der Klientin klar, dass wir nur mit einem ungewöhnlichen Konzept, mit einer Geschichte rund um das Parfum, auch tatsächlich Erfolg haben könnten. Sie dachte gar nicht lange nach, sondern erzählte mir, dass Sie das Rezept für den Duft in alten Briefen einer Tante an ihren Geliebten gefunden hatte. Die UrUrgroßtante erwähnte auch einen Tropfen Herzblut, das Sie ihrem Geliebten widmen wollte – als Ingredienz im Parfum. Das Blut hatte Sie natürlich in ihren Umsetzungen weggelassen – verständlich. Ich war von der Story begeistert und ich verlangte Ihren ganzen Mut, um das Originalrezept – so verrückt es auch war, neu auf den Markt zu bringen. 1:1 so, wie es die verliebte Tante wollte. Wir kreierten das „Blutparfum“ mit passendem Logo und Homepage. Es wurde auch ein kleines Gothic-Fotoshooting auf Burg Königsberg im Taunus (dem Heimatort meiner Klientin) organisiert, für die lokale Presse. Und die Presse kam tatsächlich, die „Taunus Zeitung“ und die „Frankfurter Rundschau“ berichteten über www.blutparfum.de. Erste Erfolge hat dieses wirklich außergewöhnliche NO-Budget Marketingaktion also schon gebracht, nicht nur PR, sondern auch echte Verkäufe des Parfums resultierten aus den Presseerwähnungen. Und jetzt, im Jänner 2010 dann der erste echte Höhepunkt, genau vor einer Stunde (nicht gelogen) während ich diese Zeilen schreibe, war ein Team vom TV-Sender RTL bei meiner Kundin auf Besuch. Ein Bericht über das Blutparfum und seine Herstellung wird produziert, der dann auf RTL ausgestrahlt wird. Wooowwww - eine kleine NO BUDGET Idee schafft es, also Hunderttausende Zeitungsleser und ein Millionenpublikum im TV zu interessieren. Nicht schlecht – oder?

Hier die Fotos dazu:

liebeselxier.JPG

blutstropfen.jpg blutparfum2.jpg 

Und wann haben Sie in ihrem Unternehmen den Mut zu Ungewöhnlichem?

Gruß:

Der Werbetherapeut

Lassen die doch Promis für sich werben!

Mittwoch, Dezember 16th, 2009

Der Werbetherapeut ist in den letzten Monaten beruflich mit einigen Prominenten in Berührung gekommen.

Meist sehr positiv - einmal extrem negativ.

Aber alle Begegnungen und Aktionen, die ich mit Promis gemacht habe, haben mich in einem bestärkt: Promis bringen in der PR-Arbeit verdammt viel!

Also:

Warum suchen Sie sich nicht “Ihren” Promi, um mit diesem Aufputz für sich und ihre Firma oder Ihre Idee zu werben (oh Pardon) PR-Arbeit zu machen!

Dabei ist eines besonders wichtig:

Ihnen sollte es (mehr oder weniger) egal sein, welcher Prominente da für Sie die PR-Trommel rührt.

Denn, wenn Sie einen bestimmten Promi haben wollen, dann ist der entweder - zu teuer - zu eingebildet - hat keine Zeit - will nicht - oder was weiß ich noch….

Und das kostet Nerven!

Noch etwas:

Promis sind eitel und wollen - die Welt retten - Preise und Ehrungen bekommen, die Schönsten und Besten sein, Lob erhalten und … vor allem PUBLIZITÄT!

Wenn Sie mit einem oder mehreren dieser Dinge aufwarten können - dann ist die “Gage” nicht mehr ganz so wichtig!

Einer nette Dame, die schon mit allen Filmgrößen auf der Leinwand zu sehen war,  habe ich gerade im Namen von Natura-Vitalis einen Preis überreichen dürfen.

Die Filmlegende Waltraut Haas war hinreißend nett - unkompliziert und ausgesprochen professionel!

Die PR-Aktion brachte Tausende Klicks auf der Homepage - Hunderte Downloads des ebooks und des Kalenders und viele Views des Videos.

http://www.naturavitalis.de/index.php?option=com_content&view=article&id=40&Itemid=73

Das Video finden Sie ganz unten auf der Seite - einfach anklicken und schon sehen Sie den Werbetherapeuten…. ach ja und eine Filmlegende!

Da schau her: Guten Tag und Danke als neue Marketing-Trends

Mittwoch, November 4th, 2009

Euer Werbetherapeut hat mal wieder was interessantes gefunden, und möchte damit gleich mal eine Umfrage starten. Wer bitte schön fühlt sich als Hotelgast, beim ersten Ankommen wirklich WILLKOMMEN?

Ich habe es in den letzten 5 Hotels (durchwegs 4Stern Hotels) beobachtet:

1.) Kein Mensch hilft einem mit dem Gepäck - das ist fast schon logisch!

2.) Beim hereinkommen wird zwar vom (meist jungen Mädl) an der Rezeption ein lächelndes Grüß Gott oder so ähnlich formuliert,

dann aber sofort und ohne weiteres Willkommensgespräch das Wichtigste abgehandelt: Bitte ausfüllen - der besch…. Gästefragebogen.

Ich habe kein einziges Mal erlebt, das der Hotelier oder die Hotelangestellt auch nur ein einziges mal nach der Reise- oder der Autofahrt oder was auch immer gefragt hätte? Kein einziges Mal, wie kommen sie auf unser Hotel, oder sonstigen Small Talk. Nichts, aber auch gar nichts persönliches. Ich fühle mich als Gast nie wirklich WILLKOMMEN! Ich bin Ware und die muss “untergebracht werden”. Basta!

Beispiel Oktoberfest:

Ich bin vor wenigen Wochen mit meiner 9 jährigen Tochter um 14 Uhr in einem 4Stern Hotel in München angekommen und wollte schnell ins Zimmer um “verkleidet” also zünftig mit Lederhose und Dirndl auf die Wiesn zu gehen. Antwort von der Dame an der Rezeption, nachdem Sie mir den Gästefragebogen über den Tresen geschoben hatte:

Das geht leider nicht, das Zimmer ist erst ab 15 Uhr bezugsfertig. …. Pause - kein Lösung wurde mir unterbreitet….. Auf meine Bitte, das es in einem Hotel mit mehr als 80 Zimmern doch wohl eine Möglichkeit zum Umziehen geben müsse kam die freundliche aber teilnahmslose Antwort: ja, gehen Sie da hinunter da können Sie sich umziehen. Es war die Toilette - und in der Zeit in der ich und meine Tochter uns umzogen, kamen ca. 5 x Toilettenbenutzer herein, die mich mehr als eigenartig taxierten. Nachdem ich meine Koffer in einem abgesperrten Seminarraum abstellen durfte - vielen mir in diesem Gang mindestens 4 weitere ungenutzte Seminarräume auf. Die Dame an der Rezeption war dann auch noch leicht pampig, als ich meinte, da hätte man ja für 2 Minuten eines der vielen Zimmer aufsperren können. Sie gab keine Antwort, aber diese war in ihren Augen zu lesen: Nein, geht nicht, dürfen wir nicht, haben wir noch nie gemacht - gänzlich gegen das Gesetzt!

Die Krone hat dem Ganzen vor 3 Monate ein Hotel in Stralsund an der Ostseeküste aufgesetzt!

Dazu muss man wissen, dass ich mit dem Auto 1000 km von Wien angereist war. Und das weiß ja der Hotelbesitzer - auch weil ich vor dem Hotel mit meinem Wiener Autokennzeichen geparkt habe. Aber hat er mich auch so begrüßt, das ich bemerken würde, wie weit ich FÜR IHN gefahren bin. Oder hat er mich gefragt,  ob denn auf der langen Fahrt alles OK war. Nein, ein nordisch kühles - Guten Tag, Sie sind der Hr. Gmeiner aus Wien - bitte hier eintragen, das Zimmer ist schon fertig!

Das war´s - herzlich willkommen Ware, bitte gut verstauen!!!!

Warum ich darüber heute diesen Eintrag verfasse?

Weil ich durch einen sogenannten “Trend-Alert” von www.marketing-trendinformationen.de in einem Artikel mit dem Titel: “Das Ende des Massentourismus” darauf aufmerksam gemacht wurde, das  persönliche Betreuung durch den Chef wieder in ist. SORRY -aber WAR ES DENN JEMALS OUT??????

Auch der Teil über einen wackeren Hotelbesitzer in Tirol ließ mich aufhorchen. Denn er war mit Offline Community übertitelt.  Ich möchte Ihnen den Artikel nicht vorenthalten:

- Offline-Community: Die Familie Hanser setzt im neueröffneten Hotel Tyrol mehr auf persönlichen Austausch als auf Zusatzangebote. Der Chef persönlich erkundigt sich bei den Gästen, wie das Essen geschmeckt hat – schließlich bereitet er auch selbst die Mahlzeiten in der Küche zu. „Wir wollen hier die Tiroler Gastlichkeit mit dem Allgäuer Flair verbinden“, sagt Hanser im Interview mit der AHGZ (17.10.2009). „Der Gast muss ankommen und sich schon in der ersten Minute wie zu Hause fühlen“. Dazu gehört es auch, jeden Gast persönlich zu begrüßen. Die Familie Hanser integriert ihre Gäste ins soziale Netzwerk und stellt Kontakte her. Im Gegensatz zu XING oder Facebook persönlich und direkt (www.hotel-tyrol-oberstaufen.de).

DONNERWETTER - jetzt wird also schon “hat es geschmeckt” als neuer Trend ausgerufen.

Ich bin begeistert!!!!!

MEIN TIPP AN ALLE HOTELIERS:

Schicken sie ihre Mitarbeiter nicht in irgendwelche Massenseminare, die irgendwelche 08/15 Tipps zur Gästekommunikation geben - sondern versuchen sie von vorneherein Mitarbeiter aufzunehmen, die von Natur aus eines sind - FREUNDLICH!

Und - auch wenn es manchmal weh tut: FRAGEN SIE IHRE GÄSTE - ob es gefallen - geschmeckt - behaglich - lustig - spannend - erholsam - was auch immer, in ihrem Hotel oder in ihrem Lokal war.

Das bringt viele Wahrheiten und viele Fehler zu Tage!

Und bitte bitte - ich möchte bei meinem nächsten Besuch als GAST wahrgenommen werden und nicht als Ware, die schnell irgendwo untergebracht werden muss.

Liebe Grüße euer

WERBETHERAPEUT

www.werbetherapeut.com

Kontakt zahlt sich aus!

Dienstag, August 11th, 2009

Ach ja, noch was!

Ich habe erst einige Artikel für diesen Blog geschrieben und schon erhalte ich laufend nette Mails und Anfragen von Unternehmern und Start-Ups.

Gerade verhandel ich mit einem jungen FILMPRODUZENTEN aus Berlin, der günstige Musikvideos für Bands und Newcomer anbieten möchte, über eine

PR-Aktion die wir auf die Beine stellen könnten. Ich werde darüber berichten, wenn es spruchreif wird!

NUR KEINE ANGST!

Ich bin zu jeder Schandtat bereit - fragen Sie den Werbetherapeuten, was er für Sie tun kann. Denn nichts ist teurer als Tatenlosigkeit!

Ein Unternehmer ist kein Unterlasser!

Sie müssen sich nur trauen mich zu kontaktieren.

www.werbetherapeut.com 

werbetherapeut@chello.at