Sie befinden sich in den Archiven der Kategorie Alois Gmeiner.
25.2.2010 von Lui.
Heute ein Praxisbeispiel, den ich der Zeitschrift WERBEPRAXIS www.werbepraxis-aktuell.de entnommen habe…..OK, geklaut habe (auch Teile vom Text)….. ja ja ich weiß….
Wie auch immer, es geht um kleine Werbevideos auf youtube, die für ein Produkt werben. Das schöne daran, Youtube verlangt nichts dafür - keinen Cent. Egal wie oft die Videos downgeloaded werden. Und die Videos von dem Ami von dem heute berichtet werden soll, wurden bereits MIllionenfach (!) downgeloaded. Die Idee dieses amerikanischen Produzenten hat mich fasziniert und ich war sofort auf youtube und habe mir die Videos angesehen. Und siehe da, simpler geht es gar - und besser kann der Typ für seine Produkte gar nicht werben. Er zeigt ganz einfach was sonst niemand machen würde - er zeigt, was mit einem Haushalts-Mixer (auf englisch “Blender”) alles zerhackt also “geblendet” werden werden kann. Und dabei geht er echt an die Grenzen. Der Ami (der Chef selbst steht vor der Kamera) stellte originelle, selbst produzierte Videos ins Internet, und zeigt, was man alles mit seinen Mixern zerkleinern kann: Nicht nur Kaffeebohnen, Mandeln oder Gemüse für eine Suppe - sondern auch Dinge, die man nie im Leben in einen Mixer stecken würde:
Der Firmenchef persönlich zerkleinerte Besenstiele, Coladosen, CDs, Gartenschläuche, Kreditkarten oder Handys mit seinen Mixern. Ergebnis: Trotz nur 40,- Budget - sensationeller Erfolg. Allein der Clip, in dem Golfbälle zerkleinert wurden, wurde bis Mitte März 2009 rund 4.550.744-mal angesehen! Und der Umsatz? Er hat sich über Nacht ver-5-facht! http://www.youtube.com/watch?v=MC8Zvl-8ziA
Auch die Markenbekanntheit stieg rapide: Vorher war die Firma praktisch unbekannt, denn sie verkaufte hauptsächlich Profi-Mixer an gewerbliche Kunden. Mit den Online-Videos änderte sich das schlagartig…
Dieses Beispiel soll ihnen beweisen, dass Sie definitiv kein riesiges Werbebudget brauchen, um in den Weiten des www durchschlagende Werbeerfolge zu erzielen.
Und natürlich hat euer Werbetherapeut youtube auch schon für seine Zwecke genutzt - schamlos und ohne Rücksicht auf Verluste:
1.) Ein Beispiel einer Kundin von mir -und auch ein Video von mir. Man beachte die simple und einfache Kameraführung - mehr braucht es nicht. Die Kundin - eine Masseurin und Einzelkämpferin hat seither eine sehr gute Auslastung. Bereits 19.000 x wurde das Video downgeloaded. http://www.youtube.com/watch?v=_SVcUhX3CDo
Und hier bin ich in Aktion - Promo für mein SUPER LUSTIGES STEUERZAHLER BÜCHLEIN. Kein Videorenner - aber das Büchlein verkauft sich stetig:
http://www.youtube.com/watch?v=HHF7b9lZwgs
Und das auch brave Spots funktionieren beweist dieser kleine Film, in dem ich die LowBudget Produktion von TV-Spots erkläre. Auch dieses Filmchen ist bereits einige Male angesehen worden und ich habe auch bereits einen Kunden damit an Land gezogen…..
Das können sie doch auch?
http://www.youtube.com/watch?v=fzbEXz38YSg
Eurer Werbetherapeut
Geschrieben in Alois Gmeiner, Marketing / Werbung | Keine Kommentare »
23.1.2010 von dejan.n.p.
Nachtrag zum letzten Posting: Der RTL Bericht.
http://www.rtl-hessen.de/videos.php?video=8785
Gratuliere Dir Lui zu dieser PR Idee!
Geschrieben in Alois Gmeiner, Marketing / Werbung | Keine Kommentare »
20.1.2010 von Lui.
Normal ist out – wir (die Konsumenten) haben ja fast schon alles!
Damit locken Sie niemanden mehr in ihren Laden. Wir alle wollen aber - das Einzigartige.
Wie wäre es also mit dem weltweit ersten Blutparfum (ja Sie lesen richtig)
Diese Klientin kam im Herbst 2009 zu mir, nachdem Sie das Parfum bereits einige Monate zuvor auf den Markt gebracht hatte.
Die damalige Bilanz Ihrer Bemühungen – ein einziger (!) echter Verkauf Ihrer Parfumeigenkreation mit Namen „Dark Confidential“.
Ich machte der Klientin klar, dass wir nur mit einem ungewöhnlichen Konzept, mit einer Geschichte rund um das Parfum, auch tatsächlich Erfolg haben könnten. Sie dachte gar nicht lange nach, sondern erzählte mir, dass Sie das Rezept für den Duft in alten Briefen einer Tante an ihren Geliebten gefunden hatte. Die UrUrgroßtante erwähnte auch einen Tropfen Herzblut, das Sie ihrem Geliebten widmen wollte – als Ingredienz im Parfum. Das Blut hatte Sie natürlich in ihren Umsetzungen weggelassen – verständlich. Ich war von der Story begeistert und ich verlangte Ihren ganzen Mut, um das Originalrezept – so verrückt es auch war, neu auf den Markt zu bringen. 1:1 so, wie es die verliebte Tante wollte. Wir kreierten das „Blutparfum“ mit passendem Logo und Homepage. Es wurde auch ein kleines Gothic-Fotoshooting auf Burg Königsberg im Taunus (dem Heimatort meiner Klientin) organisiert, für die lokale Presse. Und die Presse kam tatsächlich, die „Taunus Zeitung“ und die „Frankfurter Rundschau“ berichteten über www.blutparfum.de. Erste Erfolge hat dieses wirklich außergewöhnliche NO-Budget Marketingaktion also schon gebracht, nicht nur PR, sondern auch echte Verkäufe des Parfums resultierten aus den Presseerwähnungen. Und jetzt, im Jänner 2010 dann der erste echte Höhepunkt, genau vor einer Stunde (nicht gelogen) während ich diese Zeilen schreibe, war ein Team vom TV-Sender RTL bei meiner Kundin auf Besuch. Ein Bericht über das Blutparfum und seine Herstellung wird produziert, der dann auf RTL ausgestrahlt wird. Wooowwww - eine kleine NO BUDGET Idee schafft es, also Hunderttausende Zeitungsleser und ein Millionenpublikum im TV zu interessieren. Nicht schlecht – oder?
Hier die Fotos dazu:
Und wann haben Sie in ihrem Unternehmen den Mut zu Ungewöhnlichem?
Gruß:
Der Werbetherapeut
Geschrieben in Alois Gmeiner | 2 Kommentare »
16.12.2009 von Lui.
Der Werbetherapeut ist in den letzten Monaten beruflich mit einigen Prominenten in Berührung gekommen.
Meist sehr positiv - einmal extrem negativ.
Aber alle Begegnungen und Aktionen, die ich mit Promis gemacht habe, haben mich in einem bestärkt: Promis bringen in der PR-Arbeit verdammt viel!
Also:
Warum suchen Sie sich nicht “Ihren” Promi, um mit diesem Aufputz für sich und ihre Firma oder Ihre Idee zu werben (oh Pardon) PR-Arbeit zu machen!
Dabei ist eines besonders wichtig:
Ihnen sollte es (mehr oder weniger) egal sein, welcher Prominente da für Sie die PR-Trommel rührt.
Denn, wenn Sie einen bestimmten Promi haben wollen, dann ist der entweder - zu teuer - zu eingebildet - hat keine Zeit - will nicht - oder was weiß ich noch….
Und das kostet Nerven!
Noch etwas:
Promis sind eitel und wollen - die Welt retten - Preise und Ehrungen bekommen, die Schönsten und Besten sein, Lob erhalten und … vor allem PUBLIZITÄT!
Wenn Sie mit einem oder mehreren dieser Dinge aufwarten können - dann ist die “Gage” nicht mehr ganz so wichtig!
Einer nette Dame, die schon mit allen Filmgrößen auf der Leinwand zu sehen war, habe ich gerade im Namen von Natura-Vitalis einen Preis überreichen dürfen.
Die Filmlegende Waltraut Haas war hinreißend nett - unkompliziert und ausgesprochen professionel!
Die PR-Aktion brachte Tausende Klicks auf der Homepage - Hunderte Downloads des ebooks und des Kalenders und viele Views des Videos.
http://www.naturavitalis.de/index.php?option=com_content&view=article&id=40&Itemid=73
Das Video finden Sie ganz unten auf der Seite - einfach anklicken und schon sehen Sie den Werbetherapeuten…. ach ja und eine Filmlegende!
Geschrieben in Alois Gmeiner, Marketing / Werbung | 2 Kommentare »
4.11.2009 von Lui.
Euer Werbetherapeut hat mal wieder was interessantes gefunden, und möchte damit gleich mal eine Umfrage starten. Wer bitte schön fühlt sich als Hotelgast, beim ersten Ankommen wirklich WILLKOMMEN?
Ich habe es in den letzten 5 Hotels (durchwegs 4Stern Hotels) beobachtet:
1.) Kein Mensch hilft einem mit dem Gepäck - das ist fast schon logisch!
2.) Beim hereinkommen wird zwar vom (meist jungen Mädl) an der Rezeption ein lächelndes Grüß Gott oder so ähnlich formuliert,
dann aber sofort und ohne weiteres Willkommensgespräch das Wichtigste abgehandelt: Bitte ausfüllen - der besch…. Gästefragebogen.
Ich habe kein einziges Mal erlebt, das der Hotelier oder die Hotelangestellt auch nur ein einziges mal nach der Reise- oder der Autofahrt oder was auch immer gefragt hätte? Kein einziges Mal, wie kommen sie auf unser Hotel, oder sonstigen Small Talk. Nichts, aber auch gar nichts persönliches. Ich fühle mich als Gast nie wirklich WILLKOMMEN! Ich bin Ware und die muss “untergebracht werden”. Basta!
Beispiel Oktoberfest:
Ich bin vor wenigen Wochen mit meiner 9 jährigen Tochter um 14 Uhr in einem 4Stern Hotel in München angekommen und wollte schnell ins Zimmer um “verkleidet” also zünftig mit Lederhose und Dirndl auf die Wiesn zu gehen. Antwort von der Dame an der Rezeption, nachdem Sie mir den Gästefragebogen über den Tresen geschoben hatte:
Das geht leider nicht, das Zimmer ist erst ab 15 Uhr bezugsfertig. …. Pause - kein Lösung wurde mir unterbreitet….. Auf meine Bitte, das es in einem Hotel mit mehr als 80 Zimmern doch wohl eine Möglichkeit zum Umziehen geben müsse kam die freundliche aber teilnahmslose Antwort: ja, gehen Sie da hinunter da können Sie sich umziehen. Es war die Toilette - und in der Zeit in der ich und meine Tochter uns umzogen, kamen ca. 5 x Toilettenbenutzer herein, die mich mehr als eigenartig taxierten. Nachdem ich meine Koffer in einem abgesperrten Seminarraum abstellen durfte - vielen mir in diesem Gang mindestens 4 weitere ungenutzte Seminarräume auf. Die Dame an der Rezeption war dann auch noch leicht pampig, als ich meinte, da hätte man ja für 2 Minuten eines der vielen Zimmer aufsperren können. Sie gab keine Antwort, aber diese war in ihren Augen zu lesen: Nein, geht nicht, dürfen wir nicht, haben wir noch nie gemacht - gänzlich gegen das Gesetzt!
Die Krone hat dem Ganzen vor 3 Monate ein Hotel in Stralsund an der Ostseeküste aufgesetzt!
Dazu muss man wissen, dass ich mit dem Auto 1000 km von Wien angereist war. Und das weiß ja der Hotelbesitzer - auch weil ich vor dem Hotel mit meinem Wiener Autokennzeichen geparkt habe. Aber hat er mich auch so begrüßt, das ich bemerken würde, wie weit ich FÜR IHN gefahren bin. Oder hat er mich gefragt, ob denn auf der langen Fahrt alles OK war. Nein, ein nordisch kühles - Guten Tag, Sie sind der Hr. Gmeiner aus Wien - bitte hier eintragen, das Zimmer ist schon fertig!
Das war´s - herzlich willkommen Ware, bitte gut verstauen!!!!
Warum ich darüber heute diesen Eintrag verfasse?
Weil ich durch einen sogenannten “Trend-Alert” von www.marketing-trendinformationen.de in einem Artikel mit dem Titel: “Das Ende des Massentourismus” darauf aufmerksam gemacht wurde, das persönliche Betreuung durch den Chef wieder in ist. SORRY -aber WAR ES DENN JEMALS OUT??????
Auch der Teil über einen wackeren Hotelbesitzer in Tirol ließ mich aufhorchen. Denn er war mit Offline Community übertitelt. Ich möchte Ihnen den Artikel nicht vorenthalten:
- Offline-Community: Die Familie Hanser setzt im neueröffneten Hotel Tyrol mehr auf persönlichen Austausch als auf Zusatzangebote. Der Chef persönlich erkundigt sich bei den Gästen, wie das Essen geschmeckt hat – schließlich bereitet er auch selbst die Mahlzeiten in der Küche zu. „Wir wollen hier die Tiroler Gastlichkeit mit dem Allgäuer Flair verbinden“, sagt Hanser im Interview mit der AHGZ (17.10.2009). „Der Gast muss ankommen und sich schon in der ersten Minute wie zu Hause fühlen“. Dazu gehört es auch, jeden Gast persönlich zu begrüßen. Die Familie Hanser integriert ihre Gäste ins soziale Netzwerk und stellt Kontakte her. Im Gegensatz zu XING oder Facebook persönlich und direkt (www.hotel-tyrol-oberstaufen.de).
DONNERWETTER - jetzt wird also schon “hat es geschmeckt” als neuer Trend ausgerufen.
Ich bin begeistert!!!!!
MEIN TIPP AN ALLE HOTELIERS:
Schicken sie ihre Mitarbeiter nicht in irgendwelche Massenseminare, die irgendwelche 08/15 Tipps zur Gästekommunikation geben - sondern versuchen sie von vorneherein Mitarbeiter aufzunehmen, die von Natur aus eines sind - FREUNDLICH!
Und - auch wenn es manchmal weh tut: FRAGEN SIE IHRE GÄSTE - ob es gefallen - geschmeckt - behaglich - lustig - spannend - erholsam - was auch immer, in ihrem Hotel oder in ihrem Lokal war.
Das bringt viele Wahrheiten und viele Fehler zu Tage!
Und bitte bitte - ich möchte bei meinem nächsten Besuch als GAST wahrgenommen werden und nicht als Ware, die schnell irgendwo untergebracht werden muss.
Liebe Grüße euer
WERBETHERAPEUT
Geschrieben in Alois Gmeiner, Marketing / Werbung | 1 Kommentar »
11.8.2009 von Lui.
Ach ja, noch was!
Ich habe erst einige Artikel für diesen Blog geschrieben und schon erhalte ich laufend nette Mails und Anfragen von Unternehmern und Start-Ups.
Gerade verhandel ich mit einem jungen FILMPRODUZENTEN aus Berlin, der günstige Musikvideos für Bands und Newcomer anbieten möchte, über eine
PR-Aktion die wir auf die Beine stellen könnten. Ich werde darüber berichten, wenn es spruchreif wird!
NUR KEINE ANGST!
Ich bin zu jeder Schandtat bereit - fragen Sie den Werbetherapeuten, was er für Sie tun kann. Denn nichts ist teurer als Tatenlosigkeit!
Ein Unternehmer ist kein Unterlasser!
Sie müssen sich nur trauen mich zu kontaktieren.
Geschrieben in Alois Gmeiner, Eigen-Marketing | Keine Kommentare »
11.8.2009 von Lui.
Also, ganz ehrlich, den Amis kann man ja vieles vorwerfen, aber eines sind sie mit Sicherheit - KREATIV!
Vor allem, wenn es ans Eingemachte geht, wenn das Wasser bis zum Hals steht. Da kramen sie ganz unten in der Trickkiste und holen Dinge heraus, die wir in Österreich, Deutschland oder der Schweiz uns niemals trauen würden. Und das Schönste ist - ES FUNKTIONIERT auch noch.
Ich habe ja vor kurzer Zeit in diesem Blog angekündigt, auch ich werde es mal versuchen mit dem ZAHL DOCH WAS DU WILLST. Und gerade lese ich in einer Tageszeitung, über einen Luxushotelier in San Franciscol, das eine neue Variante dieser Idee erfunden hat. Das Luxushotel holt neue Gäste in sein Hotel mit einem Survival Package.
Wie das geht ist der Wahnsinn.
Das Dexluxe Zimmer mit Frühstück für Zwei kostet normalerweise 150 - 200 Dollar die Nacht. Nun kann das der Gast mit jedem “Verzicht” um jeweils 20 Dollar billiger machen. Kein Frühstück -20,- / keine Polster -20,- / keine Klimaanlage -20,- / keine Heizung -20,- / kein Duschgel und kein Klopapier -20,- / und schon ist man im extremfall auf nur mehr 39,- pro Zimmer. Es gibt schon Nachahmer und die haben eine Variante OHNE BETT aber mit einem Zelt im Zimmer erfunden - das kostet dann nur mehr 19,-
Ich sehe diese Zeltidee in Zeiten von UMBAUTEN von Hotels - die hälfte der Zimmer ist schon fertig, aber noch ohne Einrichtung - Zelt rein und ich kann die Bude vermieten.
Cool.
UND - DIE AKTION RECHNET SICH!
In den wenigen Tagen des ersten Testlaufes haben über 100 Gäste eingecheckt und davon sogar 20 die Zeltvariante gewählt. Das Interessante - die meisten Gäste sind keine Rücksacktouristen - sondern eher Leute aus der Mittelschicht - und Auch Geschäftsreisende, die die Idee einfach witzig finden und mal ungewöhnlich übernachten wollten.
Und was machen die Hotels in Deutschland - Das Adlon hat laut einem Artikel in DIE ZEIT nur ca 40% Auslastung in diesem Jahr - ein Wahnsinn! Viele Luxushotels machen schon dicht - oder gehen an die Banken, die sie mit ihrem von der Regierung nachgeschmissenen Geld jetzt billig einsacken.
Und die offizielle Richtung der Hotel-Standesvertreter in Deutschland: NICHT BILLIGER werden - Vergünstigungen sind kontraproduktiv.
Wie? Was? Kontraproduktiv - wenn ich versuche mein Unternehmen durch die schwerste Krise der letzten 50 Jahre zu führen - egal mit welchen Mittel.
Sorry - kein Verständnis!
Nur IDEEN und rigoroses Umdenken kann Unternehmen in Zeiten wie diesen vor dem Untergang retten!
DIE KRISE IST KRIEG - EURE WAFFEN SOLLEN IDEEN SEIN!
Geschrieben in Alois Gmeiner, Marketing / Werbung | 1 Kommentar »
24.7.2009 von Lui.
Gerade komme ich von einem TV-Dreh für ein Unternehmen, das in Österreich Heimpflegehilfe anbietet. Also Rund um die Uhr Betreuung für Kranke in der eigenen Wohnung.
Wir haben einen Infospot für das Internet gedreht (ca. 4 - 5 Minuten) und auch gleich einen Spot für das TV gemacht. Kosten gesamt - unter 3000,-
Fragen Sie mal bei Ihrer Werbeagentur nach, was ein Imagefilmchen kostet - ich denke da hören Sie Zahlen zwischen 15.000 und 50.000,- Euro.
Aber jetzt kommt das Beste: Sie müssen einen Spot ja auch an möglichst viele Personen bringen, damit er Wirkung und damit Umsatz erzielt. Und da kommt als Massenmedium eigentlich nur TV in Frage. Und die Kosten für die Schaltung eines TV-Spots von 20 sec Länge, liegen in Österreich für die Sender Kabel 1, Sat 1, Pro 7, RTL, etc. zwischen 20,- (ja, Sie lesen richtig) und 250,- Euro. Sekundenpreise von 0,50 Euro sind keine Seltenheit - für Sekundenpreise von 2 - 9 Euro sind wir schon fast mit einem Spot im Hauptabendprogramm von RTL. Das macht es vor allem für deutsche Anbieter interessant, Österreich als Testgebiet für Spots oder Kampagnen auszuwählen. Natürlich macht ein TV-Kampagne nur dann Sinn, wenn man auch landesweit liefern bzw. anbieten kann. Aber gerade für Anbieter im Internet ist diese Möglichkeit noch viel zu wenig angedacht worden. Egal ob für Vertreiber von Dienstleistungen oder Produkten, die über Internet vertrieben werden. Ich denke, der Grund ist einfach, weil nur sehr wenige Menschen von dieser Möglichkeit wissen. Also nochmal - JA, TV-Werbung ist finanzierbar. Und das nicht nur in kleinen obskuren Lokal-TV-Sendern mit wenigen Hundert oder Tausend Zuschauern - sondern im gesamten Bundesgebiet. Man muss nur wissen - wie es geht.
Der Werbetherapeut steht mit Rat, Tat, Team und Drehbuch zur Seite!
Geschrieben in Alois Gmeiner, Marketing / Werbung | Keine Kommentare »
24.7.2009 von Lui.
Und noch eine lukullische Idee für alle die Lebensmittel vertreiben und nach Ideen suchen.
Ein Beitrag, den ich in der Sendung Galileo, eine der meist gesehenen Sendungen auf PRO7 gesehen habe, einen Beitrag über einen Fleischhauer (Metzger) der mit einer Innovation seine Möglichkeiten enorm erweitert hat. Er hat Blutwurst hergestellt und sehr originell in einer Dose ein „Blutwurstbrot“ angeboten: Rundherum in der Dose war ein Rand mit Brot und mittendrin in diesem Brot war die Blutwurst, also ein Blutwurstbrot in der Dose.
Wunderbar. Das war ein fünfminütiger Bericht über diese Fleischerei – ein kleiner mittelständischer Betrieb. Und ich gehe davon aus, dass nach diesem Bericht hunderte von Leuten angerufen haben und nach diesem Blutwurstbrot gefragt haben, und dass die Homepage viele Besucher verzeichnet hat. Und zwar obwohl Blutwurst sicher nicht jedermanns Sache ist, das darf man auch nicht vergessen. Aber es ist eine Besonderheit, ungewöhnlich, noch dazu in einer Dose, also sicher einige Wochen haltbar, daher kann man es auch wunderbar versenden. Der Punkt ist: Wenn das noch dazu ein Ort ist mit ein wenig Tourismus, dann ist das eine perfekte Sache. Es ist eine ungewöhnliche Sache, weil es so etwas normalerweise nicht gibt, und es kann auch über das eigene Geschäft hinaus funktionieren, wenn ich die lokalen Hotels und die lokale Gastronomie anspreche und frage, ob sie das ihren Gästen nicht auch anbieten wollen als Mitbringsel. Das wäre die weiterführende Idee: Nicht nur im eigenen Geschäftsbereich anbieten, sondern ruhig einen Schritt nach außen machen und an das lokale Fremdenverkehrszentrum, Schloss, Burg, je nachdem, herantreten und fragen: Wollt ihr das nicht als Souvenir anbieten? Das heißt, man könnte weit über die eigenen engen Möglichkeiten hinausgehen.
Wenn ich im Fernsehen bin, wenn ich überregionale Presse bekomme, macht das ganze nur dann Sinn, wenn ich das Ding auch versenden kann. Daher ist es auch wichtig, eine Homepage zu haben. Daher ist es auch wichtig zu überlegen: Wie kann ich mein Produkt auch nach Österreich, nach Bayern, nach Berlin usw. versenden?
Gruß:
Geschrieben in Alois Gmeiner, Marketing / Werbung | Keine Kommentare »