Am vergangenen, sonnigen, schwülen, und gewittrigen Sonntag fand das erste BarCamp (das zweite in Wien) mit meiner Anwesenheit statt.
Das WerkzeugH ist eine interessante Location, wo man auf jeden Fall mal hinschauen sollte, und Michael W. war ein guter Gastgeber.
Was ist mir ansonsten aufgefallen?
Es war das erste mal, dass ich auf eine Veranstaltung hingehe, wo eigentlich keiner weiß, was, wo, wie und warum es eigentlich passiert. (Naja das warum war noch am einfachsten zu beantworten)
Und auch wenn es (am Anfang) sehr unorganisiert wirkte, ist es ganz gut über die Bühne gegangen. Die meisten Blogger konnten sich ohne viele Anweisungen doch ziemlich gut zu Recht finden.
Obwohl es die ersten Stunden mühsam war den Kontakt zu anderen Bloggern zu knüpfen, da alle irgendwie schüchtern (ich auch natürlich) wirkten, und keiner sich so richtig traute auf den andern zuzugehen(ausser die, die sich bereits kannten). Vor allem ist mir aufgefallen, daß ich mehr deutsche Blogger als österreichische kenne.
Ansonsten gab es interessantes (GRATIS) Essen (grünes und rotes Brot, ich war wirklich verwundert, dass es sogar nach Brot schmeckte) wobei ich vom Kuttel Gulasch eher abraten würde. Kaffee, Kuchen, T-Shirts wurden auch gesponsert. (Respekt, da ich gerade die Erfahrung mache, dass es sehr schwer ist, einen Sponsor für ein Event zu finden)
Zu den Sessions:
Zwei Sachen sind mir besonders aufgefallen.
1. Jedes 4. Wort war englisch oder eine Abkürzung.
2. Es war doch ziemlich IT-lastig und das merkte man nicht nur an den 10 000 Wörtern wie PHP, MFG, HTML, RSS, und …… deswegen habe ich als IT-Laie auch ganz abgeschaltet, als es ums programmieren etc. ging ( da ging ich dann auch).
Wen wundert es dann eigentlich auch, dass viele gute Projekte daran scheitern, dass kein Mensch die Vortragenden (IT Leute) dann auch versteht.
Mein Appell: Bitte (ich weiß dass es schwierig ist) versucht doch die Fachwörter um 80% zu reduzieren.
Ansonsten habe ich einige interessante (ja die könnten die Zukunft verändern) Leute kennen gelernt und teilweise lustige Gespräche geführt.
Was ich mir für das nächste BarCamp wünsche?
Mehr Kreative Leute, mehr Business Blogs, und Sessions außerhalb vom IT-Bereich. Und viel. eine Vorstellungsrunde, da man die Namensschilder nicht immer lesen, und ich ausserdem mit dem Namen sowieso nicht viel anfangen konnte (also auch den Blog Namen dazuschreiben)