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Archiv der Kategorie Lob/Kritik

Lehman Krisen-Kalender: Jänner 2010

Alles Gute im neuen Jahr! Wird das Jahr 2010 besser als das letzte? Wir hoffen es …..

lehman-kalender2010-janner.jpg

Servicewüste Wien

Reicht es Ihnen auch manchmal? Sie gehen auf einen Kaffee, einkaufen  oder Mittagessen und glauben dann gar nicht was da passiert?

Letzte Woche habe ich dies gleich zwei mal an einem Tag erleben dürfen.

Hotel Embassy: 

Das Hotel wurde vor einigen Monaten neu errichtet. Im Eingangsbereich ist es sauber, gemütlich und relativ ruhig, da nicht viel los ist. Jetzt weiß ich nun auch weshalb.

Vor einigen Wochen hatte ich mich mit einem Geschäftspartner dort das erste Mal auf einen Kaffee getroffen. Nachdem wir ca. 7-8 Min. warten mußten (obwohl wir die einzigen dort waren) sprach ich die Rezeptionistin, ob man denn hier auch einen Kaffe bekommt.

Sie meinte daraufhin, daß die Bar jetzt nicht besetzt sei, aber sie könne uns gerne einen machen. Das hätte sie bereits sagen können als wir bei der Tür hinein gekommen sind, oder als wir uns hingesetzt hatten.

Letzte Woche dann ging ich wieder dorthin um in Ruhe ein Buch zu lesen.

Nach 30 Min. reichte es mir dann, ich stand auf und ging wieder zur Rezeptionistin. Auf meine Frage: Kriegt man hier auch irgendwann mal einen Kaffee? Sagte sie: Ja, wenn ich Ihnen einen mache!?? Sie hatte mir 30 Min. zugesehen, und ich würde es verstehen wenn hunderte Gäste da gewesen wären, oder wenn sie etwas sinnvolles getan hätte. Nein sie hatte die ganze Zeit die selben Zettel durchgeblättert.

So schaffen Sie es garantiert, daß die Gäste nie wieder kommen.

Auf einer Skala von 1-5 (1 ist gut) gebe ich dem Service daher eine 4+ und gehe sicherlich nie wieder dort hin.

hotel-embassy-wien.JPG

Selber Tag - Pizzeria Modena: 

Zu Mittag ging ich in die Pizzeria um die Ecke, und hatte Lust auf einen Meeresfrüchtesalat, den sie leider nicht hatten. Gut es war heiß und viel los, kann ja passieren. Also bestellte ich einen Putenstreifensalat. Daraufhin redete mir der Kellner und Besitzer ein, ich solle doch Pizzastangen dazu nehmen, worauf ich diese dann auch bestellte.

15 Min. später war dann der Salat da. Nachdem ich diesen dann gegessen hatte - wußte ich schon was passierten würde. Der Koch kam weitere 5 Min. später und fragte mich ob ich denn die Pizzastangen jetzt haben wolle?

Auf die Frage vom Kellner bei der Bezahlung wie das Essen war, sagte ich gut bis auf die Geschichte mit den Pizzastangen. Er darauf: Ach sie wollten diese doch sowieso nicht haben, da ich es ihnen eingeredet hatte. Aber keine Sorge sie müssen sie ja nicht bezahlen.

Danke und tschüß.

Essen 2+, Service 4-, Arroganz 2+!

pizzeria-modena.JPG

Fehler können passieren - keine Frage! Aber stehen Sie dazu. Überraschen und fairblüffen Sie Ihre Kunden danach indem sie diese gestehen und einen Kaffee, eine kleine Schokolade oder Sonstiges auf Kosten des Hauses verschenken……

Web 2.0 kann auch …

… langweilig sein. Was die Menschheit nicht wissen muss.

  • Marilyn Monroe hatte sechs Zehen an einem Fuß. ähm ja
  • 8 Millionen Schweine leben in Niedersachsen. Das sind 100.000 mehr, als es dort Menschen gibt. Und das sagt uns…?
  • In Sri Lanka schüttelt man mit dem Kopf um “Ja” zu sagen. Ja..
  • American Airlines sparte im Jahr 1987 einen Betrag von 40.000 Dollar ein, indem sie bei jedem Salat der ersten Klasse eine Olive wegließ. Mit kleinen Dingen-Großes bewirken
  • Es gibt mehr Hühner als Menschen auf der Welt. Wieviele Eier gibt es dann wohl
  • Der Daumennagel wächst am langsamsten und der Nagel am Mittelfinger am schnellsten. Interessant für? Nagel Studio?
  • George W. Bush und Saddam Hussein hatten den selben Schuster: Vito Artioli, italienischer Schuster aus der Nähe von Mailand.
    Ich wusste es, ja ich hatte soetwas geahnt!
  • Die Wahrscheinlichkeit im deutschen Lotto 6 aus 49 den Jackpot (6er + Superzahl) zu knacken beträgt 1:139.838.160 . Wenn die Leute das Geld, daß Sie für Lotto ausgehen in einem Fonds sparen würden, wären Sie nach 30 Jahren auch Millionäre…

Diese weisen Sprüche kann man auf http://www.brainkick.de/
nachlesen. Laut denen ist es sas Sammelsurium der skurrilen Fakten, mit dem Sie auf Cocktailparties prima angeben können.

PS: Ich würde an Ihrer Stelle mit diesen Sachen eher nicht angeben… naja das mit den Schweinen ist ja noch zu gebrauchen :)

Übrigens ist es ein Projekt sloganmaker.net - da sag ich danke an
Pommeswelt.de und an Marketing-Blog für diesen tollen Tipp :(

10 Grundregeln für Werbung

  • Der Köder soll dem Angler schmecken, und nicht dem Fisch
  • Die Produkteigenschaften müssen im Mittelpunkt stehen
  • Desto mehr Geld man für Werbung ausgibt, desto mehr Erfolg hat man, einfach so viele Anzeigen schalten und TV-Spots ausstrahlen wie möglich.
  • Reihenfolge: Unternehmen vor Mitarbeiter, Umsatz vor Produkt, Produkt vor Konsument, Konsument zum Schluß
  • Experten sind Experten, und Konsumenten Laien, aus diesem Grund nie den Konsumenten nach seiner Meinung fragen
  • Es gilt dem Kunden das Gefühl zu vermitteln, daß wir ihm etwas verkaufen wollen, aber daß er es auf JEDEN Fall braucht.
  • Werbung sollte den Kopf des Konsumenten versorgen: Am besten alles aufzählen was das Produkt so kann
  • Zielgruppe ist egal - Hauptsache irgendwer bekommt etwas mit, der wird es dann schon weiter erzählen
  • Fachwörter verwendet- so kann man den Konsumeten überzeugen, daß man der Experte / Der KING auf diesem Gebiet ist
  • Der wichtigste Grundsatz ist: Es gibt keine Gestaltungsregeln, desto kreativer und teuerer desto besser. Ist doch klar oder?

:)

Italiener, Chinesen und Inder haben…

…was gemeinsam ?

Einige von Ihnen betreiben Restaurants ;)

Und die meisten machen Werbung.

Die meisten machen sogar fast genau dieselbe Werbung.

Die meisten verschicken B U N T E Flyer (Ok - die Dinger könnte man auch anders nennen, Prospekte, Speisekarte, Speisenkatalog, Bestellkarte …. aber ich habe immerhin die Ausrede: Österreich ist anders bzw. Wien ist anders - hey wir werben sogar so - also nenne ich die bunten Dinger einfach Flyer)

Den Rest des Eintrags lesen »

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